halli hallo an alle,
wir melden uns mal wieder aus dem herbstlich werdenden Neuseeland. Gerade sind wir wieder mal in Nelson, aber wir waren jetzt die letzte Zeit ganz im Norden der Suedinsel im Abel Tasman National Park und im Gebiet der Golden Bay. Marit hatte ja 2 Wochen in Motueka gearbeitet, und in der 2. Woche hat sie gleichzeitig noch HelpX gemacht. Dazu musste sie immer mit dem Kajak auf eine Insek, die gleich neben Talley's (der Muschelfabrik in der sie gearbeitet hat) war. War aber nicht weit. nur so 30 Meter, aber sie musste eben immer das Kajak zum Wasser schleppen und auf der anderen Seite wieder hoch. Und das dann halt mitten in der Nacht wenn sie von der Nachtschicht kam. Aber es ging erstaunlich gut, waren ja nur 5 Tage. Dann sollte am letzten Tag eigentlich Maike noch dazu stossen und wir wollten zusammen auf der Insel HelpX machen, aber da hatte der Typ dann irgendwelche Anwandlungen und meinte das wuerde sich fuer ihn nicht lohnen und bla. Naja dann war Marit das auch zu bloed noch da zu bleiben und wir sind eben woanders hin. Die Nacht haben wir dann im Van im Abel Tasman auf einem Camp Ground geschlafen und den naechsten Tag haben wir uns dann um einen anderen HelpX Platz bemueht. Ging auch einfacher als gedacht. Schon am naechsten Tag konnten wir zu Alex, der in einem wunderschoenen Tal in der Naehe von Motueka wohnt. Dort war es super idyllisch. Wir hatten unsere eigene Ferienwohnung, mit Fernseher (und er hatte eine super grosse Film Bibliothek) und eigenem Bad und eigener Kueche. Es gab immer super lecker Essen und wir mussten fuer all das nur 3 Stunden am Tag arbeiten. Einfach perfekt. Aber leider hat uns die Zeit ein bischen gedraengt und wir haben dann nach 5 Naechten leider schon unsere Zelte abbrechen muessen und sind ganz in den Norden nach Takaka und Collingwood in die Golden Bay. Dort ist alles sehr alternativ und es gibt haufen Hippis. Wir haben uns dann den Farewell Spit angeguckt und sind dann 2 Tage spaeter schon wieder runter nach Motueka, haben da noch eine Nacht geschlafen und haben am naechsten Tag einen Teil vom Abel Tasman Coast Track gemacht. Wir sind am ersten Tag mit dem Water Taxi raus gefahren und wurden bei Awaroa abgesetzt. Dann sind wir am ersten Tag so 3 bis 4 Stunden gelaufen bis zur Bark Bay. Dort wurde gecampt. Wir waren schon nach dieser kleinen Etappe ganz schoen fertig und konnten uns nicht vorstellen, wie wir den naechsten Tag schaffen sollten. Vor allem war es fuer uns beide ja das erste Mal, dass wir mit den grossen Rucksaecken gewandert sind. Und die haben sich mit der Zeit doch als ganz schoen fertig heraus gestellt. Aber wir hatten ja nicht wirklich eine andere Wahl, ausser am naechsten tag auf zu stehen und los zu laufen. Und wir haben es ja auch geschafft. ca 24 km in etwa 8 Stunden. Wir wollten einfach nur noch liegen danach. Dann haben wir noch ein paar Ruhe Tage in Motueka gehabt, weil wir dann mit Schrecken fest gestellt hatten, dass wir einen neuen W.O.F. (der NZ TUEV) fuer unser Auto brauchen. Also sind wir zur Vehicle Testing Station gefahren und haben unseren Van durchschecken lassen. Und fast waere auch alle o.k. gewesen. Es war "nur" etwas mit dem linken Scheibenwischer nicht in Ordnung. der war locker. Aber is eigentlich kein grosses Ding. Wir also voller Vorfreude, dass es nichts grosses ist, zur naechsten Garage. Der wollte dann aber $250 von uns dafuer, weil man bei einem Van die Scheibenwischer nicht einfach von aussen ab machen kann, sondern die ganze Amantur raus nehmen muss. dadurch die viele Arbeitszeit. Also wir erst mal zurueck zur testing station und mit rehaugen gefragt, ob es denn nicht noch eine andere Variante gaebe, und der hat dann auch fuer uns noch bei einem anderen Typen angerufen und da sind wir dann schnell hin. Der hat das ganze dann einfach nur mit einer Plaste mixtur befestigt, was uns nur $78 gekostet hat. Und dann haben wir endlich den neuen Aufkleber bekommen fuer unseren neuen W.O.F. Jetzt sind wir happy und koennen endlich in Richtung Sueden aufbrechen. Die Zeit draengt. Wir sind nur noch bis zum 1 Juni hier und dann geht es noch fuer ein paar tage nach Tonga und noch mal einige Zeit nach Sydney. Dann erst wird Dresden angesteuert. Aber erst mal ist unser naechstes Ziel Westport an der Westkueste und dann geht es in den Schoenen Sueden mit Fjorden und Gletschern und vielem mehr.
Wir melden uns dann von dort mal wieder.
Wir hoffen euch geht es allen gut und ihr geniesst die ersten Fruehlingstage.
Liebe Gruesse
von Maike und Marit
Donnerstag, 26. März 2009
Mittwoch, 11. März 2009
Blenheim
Halli hallo an alle,
wollte nur mal eben gerade den Blog wieder aktualisieren. Bin gerade in Blenheim und arbeite schon seit 3,5 Wochen auf der Vineyard, also einem Weinfeld. Marit arbeitet inzwischen in Motueka, das ist ca. 3 Autostunden weg, in einer Muschelfabrik. Die Arbeit auf der Vineyard ist echt ziemlich langweilig, aber mit der Zeit gewoehnt man sich dran. Ganz am Anfang mussten wir Leave plugging machen, also die ganzen Blaetter, die ueber den Trauben sind, abreissen und das so schnell wie moeglich. Danach ging es mal kurz zum Netting. Dabei muessen Netze angebracht werden, um die Fruechte vor den Voegeln zu schuetzen. Am meisten Spass hat das tapen von Jungpflanzen gemacht. Wir sollten einfach die Babypflanzen in einer bestimmten Richtung um den Draht flechten und am Ende mit einem Stueck Tape aus einem bestimmten Geraet fixieren. Zur Zeit machen wir allerdings den langweiligsten Job, naemlich das Fruit dropping. Ziel ist es alle schimmligen und gruenen Trauben abzschneiden. Dies wird aber durch das Netz, welches davor haengt, erheblich erschwert, sodass man da immer mit der Schere durchstochern muss, um auch die richtige Traube abzuschneiden....und am besten alles noch ganz schnell. Naja, ich habe es ja bald geschafft, nur noch 2 Tage arbeiten, dann fahre ich wahrscheinlich auch nach Motueka und mache mit der Marit noch ein paar Tage helpx, um dann endlich wieder losreisen zu koennen. Ich hoffe mal, dass das verdiente Geld jetzt erstmal soweit reicht...
Letztes Wochenende war Marit zu Besuch und wir haben am Sonntag eine Weintour gemacht. Das war von unserem Hostel organisiert. Wir sind also von Weinanbieter zu Weinanbieter gefahren und haben uns durch die unterschiedlichsten Weinsorten probiert. Manche waren echt super lecker, andere dagegen eher ungeniessbar. Zum Schluss stand sogar noch eine Bierverkostung an. Danach waren wir alle ein bisschen angeschwipst, aber es war super lustig und mal was anderes, als die ganze Zeit nur arbeiten. Vor 3 Wochen wurde hier auch ein kleines Volleyballtunier veranstaltet. Ben und ich haben leider im Finale verloren, es hat aber trotzdem jede Menge Spass gemacht mal wieder an den Ball zu fassen und ein bisschen Konkurrenzkampf zu spueren.
Sonst ist die Gegend hier auch ganz nett, es gibt einen ganz huebschen Strand ca. 30 Minuten Autofahrt entfernt. Der Rest wird dann hauptsaechlich von Weinfeldern in der Ebene und Farmland auf den Huegeln dominiert. Und es gibt ziemlich oft gaaanz schoene Sonnenauf- und untergaenge zu sehen, gluehend rot oder rosa und die verschiedensten Wolkenformationen.... Es wird also wahrscheinlich gar nicht soo leicht Blenheim und das Copper Beech Hostel (sogar mit Tischtennisplatte, auf der regelmaessig gespielt wird) zu verlassen. Wenn man so lange an einem Ort bleibt, lernt man ziemlich viele und meistens auch sehr nette neue Leute kennen, wodurch man sich dann relativ schnell wieder heimisch fuehlt... Naja, aber wie gesagt bin ich schon froh, jetzt wieder aufzuhoeren mit Arbeiten und es endlich gilt die Suedinsel zu entdecken.
Ein paar Fotos werd ich wahrscheinlich auch noch hochladen...
Ok, das wars erstmal von mir,
liebe Gruesse an alle,
Maike
wollte nur mal eben gerade den Blog wieder aktualisieren. Bin gerade in Blenheim und arbeite schon seit 3,5 Wochen auf der Vineyard, also einem Weinfeld. Marit arbeitet inzwischen in Motueka, das ist ca. 3 Autostunden weg, in einer Muschelfabrik. Die Arbeit auf der Vineyard ist echt ziemlich langweilig, aber mit der Zeit gewoehnt man sich dran. Ganz am Anfang mussten wir Leave plugging machen, also die ganzen Blaetter, die ueber den Trauben sind, abreissen und das so schnell wie moeglich. Danach ging es mal kurz zum Netting. Dabei muessen Netze angebracht werden, um die Fruechte vor den Voegeln zu schuetzen. Am meisten Spass hat das tapen von Jungpflanzen gemacht. Wir sollten einfach die Babypflanzen in einer bestimmten Richtung um den Draht flechten und am Ende mit einem Stueck Tape aus einem bestimmten Geraet fixieren. Zur Zeit machen wir allerdings den langweiligsten Job, naemlich das Fruit dropping. Ziel ist es alle schimmligen und gruenen Trauben abzschneiden. Dies wird aber durch das Netz, welches davor haengt, erheblich erschwert, sodass man da immer mit der Schere durchstochern muss, um auch die richtige Traube abzuschneiden....und am besten alles noch ganz schnell. Naja, ich habe es ja bald geschafft, nur noch 2 Tage arbeiten, dann fahre ich wahrscheinlich auch nach Motueka und mache mit der Marit noch ein paar Tage helpx, um dann endlich wieder losreisen zu koennen. Ich hoffe mal, dass das verdiente Geld jetzt erstmal soweit reicht...
Letztes Wochenende war Marit zu Besuch und wir haben am Sonntag eine Weintour gemacht. Das war von unserem Hostel organisiert. Wir sind also von Weinanbieter zu Weinanbieter gefahren und haben uns durch die unterschiedlichsten Weinsorten probiert. Manche waren echt super lecker, andere dagegen eher ungeniessbar. Zum Schluss stand sogar noch eine Bierverkostung an. Danach waren wir alle ein bisschen angeschwipst, aber es war super lustig und mal was anderes, als die ganze Zeit nur arbeiten. Vor 3 Wochen wurde hier auch ein kleines Volleyballtunier veranstaltet. Ben und ich haben leider im Finale verloren, es hat aber trotzdem jede Menge Spass gemacht mal wieder an den Ball zu fassen und ein bisschen Konkurrenzkampf zu spueren.
Sonst ist die Gegend hier auch ganz nett, es gibt einen ganz huebschen Strand ca. 30 Minuten Autofahrt entfernt. Der Rest wird dann hauptsaechlich von Weinfeldern in der Ebene und Farmland auf den Huegeln dominiert. Und es gibt ziemlich oft gaaanz schoene Sonnenauf- und untergaenge zu sehen, gluehend rot oder rosa und die verschiedensten Wolkenformationen.... Es wird also wahrscheinlich gar nicht soo leicht Blenheim und das Copper Beech Hostel (sogar mit Tischtennisplatte, auf der regelmaessig gespielt wird) zu verlassen. Wenn man so lange an einem Ort bleibt, lernt man ziemlich viele und meistens auch sehr nette neue Leute kennen, wodurch man sich dann relativ schnell wieder heimisch fuehlt... Naja, aber wie gesagt bin ich schon froh, jetzt wieder aufzuhoeren mit Arbeiten und es endlich gilt die Suedinsel zu entdecken.
Ein paar Fotos werd ich wahrscheinlich auch noch hochladen...
Ok, das wars erstmal von mir,
liebe Gruesse an alle,
Maike
Mittwoch, 11. Februar 2009
Ach so
Haben ganz vergessen... Es gibt wieder neue Bilder unter den Ordnern "Tongariro Crossing" und "Mt Egmont, Wellington und erste Eindruecke der Suedinsel" wie immer unter www.maraike.wo-ist-ben.com Viel Spass
Wellington und Suedinsel
Von Turangi sind wir zum Mt Taranaki gefahren und waren 2 Tage in New Plymouth. Von dort ging es dann an einem Tag runter nach Wellington. Nach einem ertsen Kuturshock (weil auf einmal alles so viel gekostet hat, vor allem das parken)haben wir uns dann ganz gut in der Kulturhauptstadt eingelebt. Da wir die ganze Woche davor nur neben den Toiletten im Van geschlafen haben, haben wir es uns mal gegoennt im Hostel im Doppelzimmer zu schlafen. Dann ging es erst mal shoppen auf die Cuba Mall wo es super viele OP-Shops gibt, wo man second hand einkauft aber alles sehr tolle Sachen. Dann mal ins Cafe und natuerlich ins Hoch gepriesene Te Papa. Das ist ein riessiges Museum, das man sich kostenlos angucken darf. Unter anderem wird einem da geboten, dass man in einem Haus steht und dann eine Simulation einem Vorfuehrt, wie es ist wenn ein Erdbeben kommt. War aganz lustig, aber irgendwie einfach zu viel und wir sind ganr nicht so lange geblieben. Danach wollten wir uns mit Matt, dem Mann von Edith, die Marits Mama noch von frueher kannte, treffen. Auf dem Weg durch die Stadt sind wir dann bei der Sevens Parade vorbei gekommen. Da sind alle Rugby-Mannschaften von Rang aufgelaufen, weil an dem Wochende in Wellington die Sevens-Meisterschaften waren. War ganz lustig und es gab kostenlose Schokoriegel =) Als das dann vorbei war, haben wir und mit Matt getroffen und sind mit ihm zu einem Lookout gefahren und an den Strand mitten in der Stadt. Auf dem Lookout haben wir dann auch endlich einen Platz gefunden, wo man kostenlos stehen kann und auch schlafen konnte. Also haben wir die Nacht noch dort verbracht und sind dann am naechsten Tag ganz frueh schon zu Edith und Matt gefahren, weil wir mit denen einen Tagesausflig zum Cape Palliser Light house gemacht haben. Die Fahrt dahin war ganz schoen lange, aber dann war es wirklich sehr schoen. UND wir haben zum ersten mal in unserem Leben Seeloewen live und aus naechster Naehe in freier Wildbahn beobachten koennen. War wirklich sehr lusitg wie die so durch die Wellen gebraust sind. Auch vom Lighthouse hatte man nen super Ausblick. Von dort ging es dann schon wieder zurueck nach Wellington, wo wir dann zusammen mit Edith und Matt gegrillt haben. Dann durften wir in unserem Van vor ihrem Haus schlafen. Am naechsten Tag sind wir mit Matt (der ein Vogelkenner ist, bzw. das beruflich macht) in ein Vogelsanctuary gefahren und er hat uns ein bischen gezeigt, wo er denn so arbeitet und was er da so macht. Er hat uns auch zumindest mal ein Loch gezeigt, in dem ein Kiwi schlaeft, aber leider sind die ja Nachtaktiv und deswegen haben wir also immer noch keinen live gesehen. Am Abend haben wir dann Baby gesittet und die beiden konnten mal wieder gemuetlich essen gehen. Am naechsten Tag ging es dann auch schon mit der Faehre rueber nach Picton. Nach 3 1/2 Stunden ruhigem Seegangs sind wir dann angekommen und haben uns mal wieder unseren Platz neben den Toiletten gesucht und sind schlafen gegangen. Am naechsten Tag sind wir mit dem Wassertaxi zu einer Bucht gefahren, von wo aus wir einen Tagesabschnitt des Queen-Charlotte-Tracks gemacht. Am anderen Ende sollten wir dann 3 Stunden Spaeter wieder abegeholt werden. Das Problem war nur, dass in allen Broschueren und Reisefuehrern steht die Strecke waere in 4 Stunden zu meistern. Doch die Frau in der Info meinte, dass wir das locker in 3 Stunden schaffen wuerden. Also glaubten wir ihr und gingen schon vorschen Schrittes vorran. Doch wir merkten dann auf dem Weg, dass wir es wohl nicht in der vorgegebenen Zeit schaffen wuerden. Spaetestens dann, als wir an ein Punkt kamen, von wo aus wir laut Schild noch eine Stunde gebraucht haetten, hatten aber nur noch ne viertel Stunde. Also sind wir fast den Weg lang gerannt und immer noch 20 Minuten zu spaet gekommen. Haben uns ganz schoen ueber diese Frau von der Info geaergert, aber wir waren ja dann angekommen und alles war gut. Weil wir dann aber so geschafft waren, wollten wir eigentlich was essen gehen, aber als wir dann auf dem Parkplatz standen mit dem Van, haben uns zwei Israelis, die da auch in ihrem Van pennen wollten, zum Abendbrot (Spaghetti mit Thunfischsauce) eingeladen. Da haben wir natuerlich nich nein gesagt und uns mit zu ihnen gesetzt. Waren zwar etwas komische Typen, aber die Nudeln waren lecker.
Am naechsten morgen sind wir nach Nelson an der schoenen Kueste entlang. Dort haben wir jetzt einen Stellplatz fuer den Van neben einem schoenen Park. So richtig was gemacht haben wir noch nicht, aber das Wetter war auch etwas wechselhaft. Nur gestern hatten wir eine Horrornacht. Wir sassen noch relativ lange einfach vorne in unserem Van, also es war bestimmt schon 22 uhr oder so, da kam so ein Typ zu unserem Auto und hat uns auf einen Tee eingeladen. Weil wir da ja schon gute Erfahrung gemacht hatten haben wir mal zugestimmt und sind mit ihm mit. Wir haben aber schon bald gemerkt, dass der Typ etwas seltsam war. Als er dann davon anfing, dass er, als er auf einem Berg in seinem Van gelebt hat, UFOs gesehen hat, wurde uns schon etwas mulmig. Die waeren da so lustig rum geflitzt und gelandet und wieder weg geflogen. Wir beide sassen etwas verdattert da und Marit meinte dann nur so: Hm ja muss ja schoen sein da so auf dem Berg... =) Naja dann haben wir ein anderes Thema angeschlagen und haben dann auch bald mal gute Nacht gesagt. Konnten dann aber ewig nich einschlafen, weil wir vor unserem Augen schon gesehen haben, wie er dann in einem Alienkostuem vor unserem Van rum rennt =). Aber wir haben die Nacht ueberstanden und werden so schnell nich mehr mitten in der Nacht mit fremden Maennern mit gehen. Ja liebe Omas und Muetter und Vaetter, wir haben unsere Lektion gelernt ;-) Heute gehen wir mal ins Kino, weil es etwas regnet und am Samstag fahren wir nach Blenheim um jemanden zu treffen aber kommen dann noch mal zurueck nach Nelson, weil wir im Abel Tasman Nationla Park einen Track machen wollen.
Sooo das waren erst mal wieder die Brandneuen News von uns hier von der Suedinsel.
Wir hoffen euch geht es allen gut.
liebe Gruesse
Am naechsten morgen sind wir nach Nelson an der schoenen Kueste entlang. Dort haben wir jetzt einen Stellplatz fuer den Van neben einem schoenen Park. So richtig was gemacht haben wir noch nicht, aber das Wetter war auch etwas wechselhaft. Nur gestern hatten wir eine Horrornacht. Wir sassen noch relativ lange einfach vorne in unserem Van, also es war bestimmt schon 22 uhr oder so, da kam so ein Typ zu unserem Auto und hat uns auf einen Tee eingeladen. Weil wir da ja schon gute Erfahrung gemacht hatten haben wir mal zugestimmt und sind mit ihm mit. Wir haben aber schon bald gemerkt, dass der Typ etwas seltsam war. Als er dann davon anfing, dass er, als er auf einem Berg in seinem Van gelebt hat, UFOs gesehen hat, wurde uns schon etwas mulmig. Die waeren da so lustig rum geflitzt und gelandet und wieder weg geflogen. Wir beide sassen etwas verdattert da und Marit meinte dann nur so: Hm ja muss ja schoen sein da so auf dem Berg... =) Naja dann haben wir ein anderes Thema angeschlagen und haben dann auch bald mal gute Nacht gesagt. Konnten dann aber ewig nich einschlafen, weil wir vor unserem Augen schon gesehen haben, wie er dann in einem Alienkostuem vor unserem Van rum rennt =). Aber wir haben die Nacht ueberstanden und werden so schnell nich mehr mitten in der Nacht mit fremden Maennern mit gehen. Ja liebe Omas und Muetter und Vaetter, wir haben unsere Lektion gelernt ;-) Heute gehen wir mal ins Kino, weil es etwas regnet und am Samstag fahren wir nach Blenheim um jemanden zu treffen aber kommen dann noch mal zurueck nach Nelson, weil wir im Abel Tasman Nationla Park einen Track machen wollen.
Sooo das waren erst mal wieder die Brandneuen News von uns hier von der Suedinsel.
Wir hoffen euch geht es allen gut.
liebe Gruesse
Donnerstag, 29. Januar 2009
Tongariro Crossing
Gestern haben wir beide mit Katie und ihrem Papa das Tongariro Crossing gemeistert. Um 5.50 ging es mit dem Bus los zum Start des walkes und ca 7 uhr sind wir los gelaufen. Es war ein sehr schoener Track nur echt ganz schoen anstrengend. Die letsten 10 km ging es dann auch nur Bergab und es gab nicht mehr wirklich etwas spaektakulaeres zu sehen. Marit hatte an ihrem Fuessen ueberall Blasen und es war dann zum Ende hin noch ein Wettlauf mit der Zeit, dass wir trotz ihrem langsamen Tempo noch den Bus zurueck abgepasst haben. Trotz allem war es sehr schoen, aber die Fotos guckt euch lieber selber an, muessen wir mal schaun wann wir die hochladen koennen, weil das in dem internetcafe hier grad nicht geht...aber bestimmt dann mal im laufe der naechsten woche.
ganz liebe gruesse
maraike
ganz liebe gruesse
maraike
Sonntag, 25. Januar 2009
Wieder mal Bilder
Sind heute in einem InternetCafe in Taupo und haben mal wieder Bilder hoch geladen. Alles neue erfahrt ihr aus den Bildern ( www.maraike.wo-ist-ben.com ), denn vor allem das letzte grosse was wir gemacht haben ist mit bildern besser rueber zu bringen. Wir haben uns in Rotorua eine Landschaft mit vielen heissen, stinkenden Quellen angeguckt, die in allen Farben geleuchtet haben. In drei Tagen. am Donnerstag machen wir dann das Tongariro Crossing, eine Tageswanderung, bei der man eine wunderschoene Vulkanlandschaft bewundern kann. Die Bilder dazu hoffentlich dann bald.
Liebe Gruesse
Liebe Gruesse
Freitag, 23. Januar 2009
von Opotiki nach Rotorua
Von Opotiki ging es am 19. weiter auf das East Cape. Das ist die oestlichste Halbinsel Neuseelands und viele meinten es ist auf alle Faelle den Umweg waert. Was es auch war =) An dem Tag ging es aber nicht sehr weit. Wir sind nur bis zu einem freien Campingplatz gefahren, der direkt am wunderschoenen Strand von Omaio lag. dort haben wir dann nur relaxed, gelesen und sind frueh ins Bett. Am 20. ging es dann weiter. Erst sind wir zu einem Laden gefahren, der Macadamia Koestlichkeiten anbietet und da haben wir uns mal super leckere Macadamia Nuesse in Milchschokolade geleistet. Davon gibt es jetzt fuer jeden jeden Tag eine. Danach ging es weiter zum oestlichsten Punkt Neuseelands bzw. der Welt (dort geht die Sonne zuerst auf). Zum East Cape Lighthouse. Dort sind wir hoch gestapft (ca 700 Stufen). Was nach unseren eher faulern Tagen ne ganz schoene Herausforderung war. Aber der Ausblick war echt ganz schoen toll. Danach sind wir die lange Schotterstrasse noch mal zurueck zu m naechsten Ort und haben Fish n Chips gegessen. Dann haben wir uns spontan dazu entschieden, wieder zum Lighthouse zurueck zu fahren um dort auf dem Parkplatz zu schlafen und am naechsten Morgen gaaanz frueh aufzustehen und den Sonnenaufgang angucken. Was wir dann auch gemacht haben. Die Idee hatten auch noch ein paae andere, sodass wir letztendlich mit vier Autos dort standen. Aber wir sind einfach frueh ins Bett und haben nicht an den Durchmach vorhaben der anderen teilgenommen. Am naechsten Morgen hat 4 uhr der Wecker geklingelt und 4.30 uhr haben wir uns auf den Weg hinauf zum Lighthouse gemacht. Dort waren wir dann so gegen 5 uhr angekommen, aber die Sonne lies noch gan schoen auf sich warten. Erst so gegen 6 uhr war dann wirklich was zu sehen, weil natuerlich zu unserem Glueck auch noch alles bewoelkt war. Also nichst mit die Sonne aus dem Meer aufgehen sehen. Aber war trotzdem schoen die Wolkenraender dann gluehen zu sehen. Dann wieder runter zum Auto, noch bissl gelesen und gewartet, bis es bischen waermer wurde, denn so frueh am Tage ist es selbst in Neuseeland kalt =) Dann ging es weiter bis zum Ende vom East Cape nach Gisborne. Die Stadt ist nicht wirklich was besonderes, aber wir brauchten einfach mal wieder ne warme Dusche und deswegen ging es zielstrebig ab zum naechsten Hostel. Das war allerdings etwas bloede, weil die Frau von der Rezeption total unfreundlich war und alles ganz schoen ueberfuellt war. Da es jedoch das einzige BBH Hostel in ganz Rotorua war, haben wir trotzdem eingecheckt. Nach ner Dusche und lecker Abendbrot ging es dann auch schon ins Bettchen. Das meiste ist derzeit wirklich rum fahren und vom Auto aus einfach die Landschaft geniessen, manchmal anhalten, weil man entweder riesige wanderrouten macht oder halt laenger dort bleibt. Aber auf die Wanderungen sind wir gerade nich so eingestellt und Zeit haben wir schon gar nicht. Anfang Februar wollen wir auf der Suedinsel sein, und nach jetzigem Plan muesste das klappen. Also sind wir dann von Gisborne aus weiter suedlich gefahren, zu so einem Strand in Mahia, wo es angeblich einen Delphin geben sollte, der mit einem schwimmt. Aber den haben wir irgendwir nich gesehn, also nur nen kurzen stop eingelegt und sind dann weiter. Diesmal aber weiter Landeinwaerts wieder ein bischen noerdlich, Richtung Rotorua. Aber diesen Tag haben wir dann halt gemacht auf einem DOC-Campground in einem wunderschoenen Nationalpark. Dort gab es Seen umgeben von bewaldeten Bergen. Einfach traumhaft, allerdings fuer uns das erste mal richtig viele Sandflies. Aber die heutige Jugend nacheifernd =) haben wir uns stilvoll die Socken ueber die Hosen gestuellpt und hatten nicht so viele Probleme. Nach dem Abendbrot sind wir dann sofort vor den Viechern in den Van gefluechtet. Heute wollten wir dann den Rest der Schotterstrasse (die ca. 90-100 km lang war) Richtung Rotorua gefahren. Auf dem Weg dahin (noch auf der Schotterstrasse) sind wir mal auf einen kleinen Rastplatz gefahren um ne Pause einzulegen. Frisch gestaerkt und Motiviert fuer den rest dieser bloeden Strasse stieg Marit in das Auto und wollte den Motor anlassen, doch... nichts passierte. Nicht der kleinste Stotterer kam vom Auto. Nur ein nicht viel versprechendes klicken beim drehen des Schluessels. Nach ein paar mal probieren gaben wir auf. Da war irgendetwas kaputt, unser Autoglueck hatte uns mal wieder eingeholt =) Da wir nun aber mitten in der Pampa waren, hatten wir noch zusaetzlich das Problem, dass wir kein Netz hatten und somit nicht den AA (ADAC) rufen konnten. Aber schon bald kamen die naechsten zum Pause machen, die wir dann gleich mal fragten, ob die ne Ahnung haben. Erst war ein franzoesisches Paerchen darum bemueht, es wieder hin zu bekommen und wussten auch an welchem Teil es liegen musste, aber sie wussten nicht welches das jetzt genau in unserem Auto war. Sie meinten dem Teil muesse man nur mal nen deftigen Stoss geben, dann wuerde es wieder gehen. Dann kam aber Gott sei Dank noch ein Kiwi an, der bissl Ahnung hatte. Der hat dann das Teil gefunden und dem mit dem Hammer nen Stoss gegeben, uuuuuund.. der Motor lief wieder. Den haben wir dann auch nich mehr ausgemacht, solange wir noch unsere ganzen Sachen ins Auto gepackt haben. Dann ging es auf dem schnellsten Wege nach Rotorua. Dort dann in die Garage, wo wir das gleich erst mal erneuert haben lassen, damit wir nicht irgendwann vollstaendig auf der Strecke bleiben. Und spaetestens, wenn wir es verkaufen wollen, muessen wir das machen lassen, also lieber gleich als zu spaet. Haben dann noch mal 200$ fuer unsere old Ladie hin gelegt, und sind jetzt in einem kleine Hostel in der Stadt, wo wir unser eigenes Zimmer haben, weil es nicht moeglich ist im Auto zu schlafen. Morgen gucken wir uns dann Rotorua an (das uebrigens ueberall nach Schwefel richt, weil es hier nur so von heissen Quellen wimmelt, nur zum Beispiel: die Toten werden hier oefters ueber der Erde beerdigt, weil sonst die Gefahr bestuende beim graben wieder auf ne heisse Quelle zu stossen) und am naechsten Tag gucken wir uns dann mal so nen richtigen Geysir aus der Naehe an. Also dann bis spaeter hoffen allen geht es gut.
Liebe Gruesse von Maraike
p.s.:Vielen Dank an alle Geburtstagsgruesse von der Marit (habe mich sehr gefreut)
Liebe Gruesse von Maraike
p.s.:Vielen Dank an alle Geburtstagsgruesse von der Marit (habe mich sehr gefreut)
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