Halli hallo an alle,
wollten bloss mal schnell mitteilen, dass wir neue Fotos (wie immer auf www.maraike.wo-ist-ben.com )hochgeladen haben. Viel Spass damit.
Wir sind gerade in Greymouth und machen uns jetzt auf den Weg Richtung Sueden zu den Gletschern und so, und werden deshalb jetzt erstmal wahrscheinlich kein Internet und Handyempfang haben. Hoffen euch gehts gut.
Meldet euch mal, ganz liebe Gruesse,
Maraike
Montag, 30. März 2009
Donnerstag, 26. März 2009
Abel Tasman und Golden Bay
halli hallo an alle,
wir melden uns mal wieder aus dem herbstlich werdenden Neuseeland. Gerade sind wir wieder mal in Nelson, aber wir waren jetzt die letzte Zeit ganz im Norden der Suedinsel im Abel Tasman National Park und im Gebiet der Golden Bay. Marit hatte ja 2 Wochen in Motueka gearbeitet, und in der 2. Woche hat sie gleichzeitig noch HelpX gemacht. Dazu musste sie immer mit dem Kajak auf eine Insek, die gleich neben Talley's (der Muschelfabrik in der sie gearbeitet hat) war. War aber nicht weit. nur so 30 Meter, aber sie musste eben immer das Kajak zum Wasser schleppen und auf der anderen Seite wieder hoch. Und das dann halt mitten in der Nacht wenn sie von der Nachtschicht kam. Aber es ging erstaunlich gut, waren ja nur 5 Tage. Dann sollte am letzten Tag eigentlich Maike noch dazu stossen und wir wollten zusammen auf der Insel HelpX machen, aber da hatte der Typ dann irgendwelche Anwandlungen und meinte das wuerde sich fuer ihn nicht lohnen und bla. Naja dann war Marit das auch zu bloed noch da zu bleiben und wir sind eben woanders hin. Die Nacht haben wir dann im Van im Abel Tasman auf einem Camp Ground geschlafen und den naechsten Tag haben wir uns dann um einen anderen HelpX Platz bemueht. Ging auch einfacher als gedacht. Schon am naechsten Tag konnten wir zu Alex, der in einem wunderschoenen Tal in der Naehe von Motueka wohnt. Dort war es super idyllisch. Wir hatten unsere eigene Ferienwohnung, mit Fernseher (und er hatte eine super grosse Film Bibliothek) und eigenem Bad und eigener Kueche. Es gab immer super lecker Essen und wir mussten fuer all das nur 3 Stunden am Tag arbeiten. Einfach perfekt. Aber leider hat uns die Zeit ein bischen gedraengt und wir haben dann nach 5 Naechten leider schon unsere Zelte abbrechen muessen und sind ganz in den Norden nach Takaka und Collingwood in die Golden Bay. Dort ist alles sehr alternativ und es gibt haufen Hippis. Wir haben uns dann den Farewell Spit angeguckt und sind dann 2 Tage spaeter schon wieder runter nach Motueka, haben da noch eine Nacht geschlafen und haben am naechsten Tag einen Teil vom Abel Tasman Coast Track gemacht. Wir sind am ersten Tag mit dem Water Taxi raus gefahren und wurden bei Awaroa abgesetzt. Dann sind wir am ersten Tag so 3 bis 4 Stunden gelaufen bis zur Bark Bay. Dort wurde gecampt. Wir waren schon nach dieser kleinen Etappe ganz schoen fertig und konnten uns nicht vorstellen, wie wir den naechsten Tag schaffen sollten. Vor allem war es fuer uns beide ja das erste Mal, dass wir mit den grossen Rucksaecken gewandert sind. Und die haben sich mit der Zeit doch als ganz schoen fertig heraus gestellt. Aber wir hatten ja nicht wirklich eine andere Wahl, ausser am naechsten tag auf zu stehen und los zu laufen. Und wir haben es ja auch geschafft. ca 24 km in etwa 8 Stunden. Wir wollten einfach nur noch liegen danach. Dann haben wir noch ein paar Ruhe Tage in Motueka gehabt, weil wir dann mit Schrecken fest gestellt hatten, dass wir einen neuen W.O.F. (der NZ TUEV) fuer unser Auto brauchen. Also sind wir zur Vehicle Testing Station gefahren und haben unseren Van durchschecken lassen. Und fast waere auch alle o.k. gewesen. Es war "nur" etwas mit dem linken Scheibenwischer nicht in Ordnung. der war locker. Aber is eigentlich kein grosses Ding. Wir also voller Vorfreude, dass es nichts grosses ist, zur naechsten Garage. Der wollte dann aber $250 von uns dafuer, weil man bei einem Van die Scheibenwischer nicht einfach von aussen ab machen kann, sondern die ganze Amantur raus nehmen muss. dadurch die viele Arbeitszeit. Also wir erst mal zurueck zur testing station und mit rehaugen gefragt, ob es denn nicht noch eine andere Variante gaebe, und der hat dann auch fuer uns noch bei einem anderen Typen angerufen und da sind wir dann schnell hin. Der hat das ganze dann einfach nur mit einer Plaste mixtur befestigt, was uns nur $78 gekostet hat. Und dann haben wir endlich den neuen Aufkleber bekommen fuer unseren neuen W.O.F. Jetzt sind wir happy und koennen endlich in Richtung Sueden aufbrechen. Die Zeit draengt. Wir sind nur noch bis zum 1 Juni hier und dann geht es noch fuer ein paar tage nach Tonga und noch mal einige Zeit nach Sydney. Dann erst wird Dresden angesteuert. Aber erst mal ist unser naechstes Ziel Westport an der Westkueste und dann geht es in den Schoenen Sueden mit Fjorden und Gletschern und vielem mehr.
Wir melden uns dann von dort mal wieder.
Wir hoffen euch geht es allen gut und ihr geniesst die ersten Fruehlingstage.
Liebe Gruesse
von Maike und Marit
wir melden uns mal wieder aus dem herbstlich werdenden Neuseeland. Gerade sind wir wieder mal in Nelson, aber wir waren jetzt die letzte Zeit ganz im Norden der Suedinsel im Abel Tasman National Park und im Gebiet der Golden Bay. Marit hatte ja 2 Wochen in Motueka gearbeitet, und in der 2. Woche hat sie gleichzeitig noch HelpX gemacht. Dazu musste sie immer mit dem Kajak auf eine Insek, die gleich neben Talley's (der Muschelfabrik in der sie gearbeitet hat) war. War aber nicht weit. nur so 30 Meter, aber sie musste eben immer das Kajak zum Wasser schleppen und auf der anderen Seite wieder hoch. Und das dann halt mitten in der Nacht wenn sie von der Nachtschicht kam. Aber es ging erstaunlich gut, waren ja nur 5 Tage. Dann sollte am letzten Tag eigentlich Maike noch dazu stossen und wir wollten zusammen auf der Insel HelpX machen, aber da hatte der Typ dann irgendwelche Anwandlungen und meinte das wuerde sich fuer ihn nicht lohnen und bla. Naja dann war Marit das auch zu bloed noch da zu bleiben und wir sind eben woanders hin. Die Nacht haben wir dann im Van im Abel Tasman auf einem Camp Ground geschlafen und den naechsten Tag haben wir uns dann um einen anderen HelpX Platz bemueht. Ging auch einfacher als gedacht. Schon am naechsten Tag konnten wir zu Alex, der in einem wunderschoenen Tal in der Naehe von Motueka wohnt. Dort war es super idyllisch. Wir hatten unsere eigene Ferienwohnung, mit Fernseher (und er hatte eine super grosse Film Bibliothek) und eigenem Bad und eigener Kueche. Es gab immer super lecker Essen und wir mussten fuer all das nur 3 Stunden am Tag arbeiten. Einfach perfekt. Aber leider hat uns die Zeit ein bischen gedraengt und wir haben dann nach 5 Naechten leider schon unsere Zelte abbrechen muessen und sind ganz in den Norden nach Takaka und Collingwood in die Golden Bay. Dort ist alles sehr alternativ und es gibt haufen Hippis. Wir haben uns dann den Farewell Spit angeguckt und sind dann 2 Tage spaeter schon wieder runter nach Motueka, haben da noch eine Nacht geschlafen und haben am naechsten Tag einen Teil vom Abel Tasman Coast Track gemacht. Wir sind am ersten Tag mit dem Water Taxi raus gefahren und wurden bei Awaroa abgesetzt. Dann sind wir am ersten Tag so 3 bis 4 Stunden gelaufen bis zur Bark Bay. Dort wurde gecampt. Wir waren schon nach dieser kleinen Etappe ganz schoen fertig und konnten uns nicht vorstellen, wie wir den naechsten Tag schaffen sollten. Vor allem war es fuer uns beide ja das erste Mal, dass wir mit den grossen Rucksaecken gewandert sind. Und die haben sich mit der Zeit doch als ganz schoen fertig heraus gestellt. Aber wir hatten ja nicht wirklich eine andere Wahl, ausser am naechsten tag auf zu stehen und los zu laufen. Und wir haben es ja auch geschafft. ca 24 km in etwa 8 Stunden. Wir wollten einfach nur noch liegen danach. Dann haben wir noch ein paar Ruhe Tage in Motueka gehabt, weil wir dann mit Schrecken fest gestellt hatten, dass wir einen neuen W.O.F. (der NZ TUEV) fuer unser Auto brauchen. Also sind wir zur Vehicle Testing Station gefahren und haben unseren Van durchschecken lassen. Und fast waere auch alle o.k. gewesen. Es war "nur" etwas mit dem linken Scheibenwischer nicht in Ordnung. der war locker. Aber is eigentlich kein grosses Ding. Wir also voller Vorfreude, dass es nichts grosses ist, zur naechsten Garage. Der wollte dann aber $250 von uns dafuer, weil man bei einem Van die Scheibenwischer nicht einfach von aussen ab machen kann, sondern die ganze Amantur raus nehmen muss. dadurch die viele Arbeitszeit. Also wir erst mal zurueck zur testing station und mit rehaugen gefragt, ob es denn nicht noch eine andere Variante gaebe, und der hat dann auch fuer uns noch bei einem anderen Typen angerufen und da sind wir dann schnell hin. Der hat das ganze dann einfach nur mit einer Plaste mixtur befestigt, was uns nur $78 gekostet hat. Und dann haben wir endlich den neuen Aufkleber bekommen fuer unseren neuen W.O.F. Jetzt sind wir happy und koennen endlich in Richtung Sueden aufbrechen. Die Zeit draengt. Wir sind nur noch bis zum 1 Juni hier und dann geht es noch fuer ein paar tage nach Tonga und noch mal einige Zeit nach Sydney. Dann erst wird Dresden angesteuert. Aber erst mal ist unser naechstes Ziel Westport an der Westkueste und dann geht es in den Schoenen Sueden mit Fjorden und Gletschern und vielem mehr.
Wir melden uns dann von dort mal wieder.
Wir hoffen euch geht es allen gut und ihr geniesst die ersten Fruehlingstage.
Liebe Gruesse
von Maike und Marit
Mittwoch, 11. März 2009
Blenheim
Halli hallo an alle,
wollte nur mal eben gerade den Blog wieder aktualisieren. Bin gerade in Blenheim und arbeite schon seit 3,5 Wochen auf der Vineyard, also einem Weinfeld. Marit arbeitet inzwischen in Motueka, das ist ca. 3 Autostunden weg, in einer Muschelfabrik. Die Arbeit auf der Vineyard ist echt ziemlich langweilig, aber mit der Zeit gewoehnt man sich dran. Ganz am Anfang mussten wir Leave plugging machen, also die ganzen Blaetter, die ueber den Trauben sind, abreissen und das so schnell wie moeglich. Danach ging es mal kurz zum Netting. Dabei muessen Netze angebracht werden, um die Fruechte vor den Voegeln zu schuetzen. Am meisten Spass hat das tapen von Jungpflanzen gemacht. Wir sollten einfach die Babypflanzen in einer bestimmten Richtung um den Draht flechten und am Ende mit einem Stueck Tape aus einem bestimmten Geraet fixieren. Zur Zeit machen wir allerdings den langweiligsten Job, naemlich das Fruit dropping. Ziel ist es alle schimmligen und gruenen Trauben abzschneiden. Dies wird aber durch das Netz, welches davor haengt, erheblich erschwert, sodass man da immer mit der Schere durchstochern muss, um auch die richtige Traube abzuschneiden....und am besten alles noch ganz schnell. Naja, ich habe es ja bald geschafft, nur noch 2 Tage arbeiten, dann fahre ich wahrscheinlich auch nach Motueka und mache mit der Marit noch ein paar Tage helpx, um dann endlich wieder losreisen zu koennen. Ich hoffe mal, dass das verdiente Geld jetzt erstmal soweit reicht...
Letztes Wochenende war Marit zu Besuch und wir haben am Sonntag eine Weintour gemacht. Das war von unserem Hostel organisiert. Wir sind also von Weinanbieter zu Weinanbieter gefahren und haben uns durch die unterschiedlichsten Weinsorten probiert. Manche waren echt super lecker, andere dagegen eher ungeniessbar. Zum Schluss stand sogar noch eine Bierverkostung an. Danach waren wir alle ein bisschen angeschwipst, aber es war super lustig und mal was anderes, als die ganze Zeit nur arbeiten. Vor 3 Wochen wurde hier auch ein kleines Volleyballtunier veranstaltet. Ben und ich haben leider im Finale verloren, es hat aber trotzdem jede Menge Spass gemacht mal wieder an den Ball zu fassen und ein bisschen Konkurrenzkampf zu spueren.
Sonst ist die Gegend hier auch ganz nett, es gibt einen ganz huebschen Strand ca. 30 Minuten Autofahrt entfernt. Der Rest wird dann hauptsaechlich von Weinfeldern in der Ebene und Farmland auf den Huegeln dominiert. Und es gibt ziemlich oft gaaanz schoene Sonnenauf- und untergaenge zu sehen, gluehend rot oder rosa und die verschiedensten Wolkenformationen.... Es wird also wahrscheinlich gar nicht soo leicht Blenheim und das Copper Beech Hostel (sogar mit Tischtennisplatte, auf der regelmaessig gespielt wird) zu verlassen. Wenn man so lange an einem Ort bleibt, lernt man ziemlich viele und meistens auch sehr nette neue Leute kennen, wodurch man sich dann relativ schnell wieder heimisch fuehlt... Naja, aber wie gesagt bin ich schon froh, jetzt wieder aufzuhoeren mit Arbeiten und es endlich gilt die Suedinsel zu entdecken.
Ein paar Fotos werd ich wahrscheinlich auch noch hochladen...
Ok, das wars erstmal von mir,
liebe Gruesse an alle,
Maike
wollte nur mal eben gerade den Blog wieder aktualisieren. Bin gerade in Blenheim und arbeite schon seit 3,5 Wochen auf der Vineyard, also einem Weinfeld. Marit arbeitet inzwischen in Motueka, das ist ca. 3 Autostunden weg, in einer Muschelfabrik. Die Arbeit auf der Vineyard ist echt ziemlich langweilig, aber mit der Zeit gewoehnt man sich dran. Ganz am Anfang mussten wir Leave plugging machen, also die ganzen Blaetter, die ueber den Trauben sind, abreissen und das so schnell wie moeglich. Danach ging es mal kurz zum Netting. Dabei muessen Netze angebracht werden, um die Fruechte vor den Voegeln zu schuetzen. Am meisten Spass hat das tapen von Jungpflanzen gemacht. Wir sollten einfach die Babypflanzen in einer bestimmten Richtung um den Draht flechten und am Ende mit einem Stueck Tape aus einem bestimmten Geraet fixieren. Zur Zeit machen wir allerdings den langweiligsten Job, naemlich das Fruit dropping. Ziel ist es alle schimmligen und gruenen Trauben abzschneiden. Dies wird aber durch das Netz, welches davor haengt, erheblich erschwert, sodass man da immer mit der Schere durchstochern muss, um auch die richtige Traube abzuschneiden....und am besten alles noch ganz schnell. Naja, ich habe es ja bald geschafft, nur noch 2 Tage arbeiten, dann fahre ich wahrscheinlich auch nach Motueka und mache mit der Marit noch ein paar Tage helpx, um dann endlich wieder losreisen zu koennen. Ich hoffe mal, dass das verdiente Geld jetzt erstmal soweit reicht...
Letztes Wochenende war Marit zu Besuch und wir haben am Sonntag eine Weintour gemacht. Das war von unserem Hostel organisiert. Wir sind also von Weinanbieter zu Weinanbieter gefahren und haben uns durch die unterschiedlichsten Weinsorten probiert. Manche waren echt super lecker, andere dagegen eher ungeniessbar. Zum Schluss stand sogar noch eine Bierverkostung an. Danach waren wir alle ein bisschen angeschwipst, aber es war super lustig und mal was anderes, als die ganze Zeit nur arbeiten. Vor 3 Wochen wurde hier auch ein kleines Volleyballtunier veranstaltet. Ben und ich haben leider im Finale verloren, es hat aber trotzdem jede Menge Spass gemacht mal wieder an den Ball zu fassen und ein bisschen Konkurrenzkampf zu spueren.
Sonst ist die Gegend hier auch ganz nett, es gibt einen ganz huebschen Strand ca. 30 Minuten Autofahrt entfernt. Der Rest wird dann hauptsaechlich von Weinfeldern in der Ebene und Farmland auf den Huegeln dominiert. Und es gibt ziemlich oft gaaanz schoene Sonnenauf- und untergaenge zu sehen, gluehend rot oder rosa und die verschiedensten Wolkenformationen.... Es wird also wahrscheinlich gar nicht soo leicht Blenheim und das Copper Beech Hostel (sogar mit Tischtennisplatte, auf der regelmaessig gespielt wird) zu verlassen. Wenn man so lange an einem Ort bleibt, lernt man ziemlich viele und meistens auch sehr nette neue Leute kennen, wodurch man sich dann relativ schnell wieder heimisch fuehlt... Naja, aber wie gesagt bin ich schon froh, jetzt wieder aufzuhoeren mit Arbeiten und es endlich gilt die Suedinsel zu entdecken.
Ein paar Fotos werd ich wahrscheinlich auch noch hochladen...
Ok, das wars erstmal von mir,
liebe Gruesse an alle,
Maike
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