Von Opotiki ging es am 19. weiter auf das East Cape. Das ist die oestlichste Halbinsel Neuseelands und viele meinten es ist auf alle Faelle den Umweg waert. Was es auch war =) An dem Tag ging es aber nicht sehr weit. Wir sind nur bis zu einem freien Campingplatz gefahren, der direkt am wunderschoenen Strand von Omaio lag. dort haben wir dann nur relaxed, gelesen und sind frueh ins Bett. Am 20. ging es dann weiter. Erst sind wir zu einem Laden gefahren, der Macadamia Koestlichkeiten anbietet und da haben wir uns mal super leckere Macadamia Nuesse in Milchschokolade geleistet. Davon gibt es jetzt fuer jeden jeden Tag eine. Danach ging es weiter zum oestlichsten Punkt Neuseelands bzw. der Welt (dort geht die Sonne zuerst auf). Zum East Cape Lighthouse. Dort sind wir hoch gestapft (ca 700 Stufen). Was nach unseren eher faulern Tagen ne ganz schoene Herausforderung war. Aber der Ausblick war echt ganz schoen toll. Danach sind wir die lange Schotterstrasse noch mal zurueck zu m naechsten Ort und haben Fish n Chips gegessen. Dann haben wir uns spontan dazu entschieden, wieder zum Lighthouse zurueck zu fahren um dort auf dem Parkplatz zu schlafen und am naechsten Morgen gaaanz frueh aufzustehen und den Sonnenaufgang angucken. Was wir dann auch gemacht haben. Die Idee hatten auch noch ein paae andere, sodass wir letztendlich mit vier Autos dort standen. Aber wir sind einfach frueh ins Bett und haben nicht an den Durchmach vorhaben der anderen teilgenommen. Am naechsten Morgen hat 4 uhr der Wecker geklingelt und 4.30 uhr haben wir uns auf den Weg hinauf zum Lighthouse gemacht. Dort waren wir dann so gegen 5 uhr angekommen, aber die Sonne lies noch gan schoen auf sich warten. Erst so gegen 6 uhr war dann wirklich was zu sehen, weil natuerlich zu unserem Glueck auch noch alles bewoelkt war. Also nichst mit die Sonne aus dem Meer aufgehen sehen. Aber war trotzdem schoen die Wolkenraender dann gluehen zu sehen. Dann wieder runter zum Auto, noch bissl gelesen und gewartet, bis es bischen waermer wurde, denn so frueh am Tage ist es selbst in Neuseeland kalt =) Dann ging es weiter bis zum Ende vom East Cape nach Gisborne. Die Stadt ist nicht wirklich was besonderes, aber wir brauchten einfach mal wieder ne warme Dusche und deswegen ging es zielstrebig ab zum naechsten Hostel. Das war allerdings etwas bloede, weil die Frau von der Rezeption total unfreundlich war und alles ganz schoen ueberfuellt war. Da es jedoch das einzige BBH Hostel in ganz Rotorua war, haben wir trotzdem eingecheckt. Nach ner Dusche und lecker Abendbrot ging es dann auch schon ins Bettchen. Das meiste ist derzeit wirklich rum fahren und vom Auto aus einfach die Landschaft geniessen, manchmal anhalten, weil man entweder riesige wanderrouten macht oder halt laenger dort bleibt. Aber auf die Wanderungen sind wir gerade nich so eingestellt und Zeit haben wir schon gar nicht. Anfang Februar wollen wir auf der Suedinsel sein, und nach jetzigem Plan muesste das klappen. Also sind wir dann von Gisborne aus weiter suedlich gefahren, zu so einem Strand in Mahia, wo es angeblich einen Delphin geben sollte, der mit einem schwimmt. Aber den haben wir irgendwir nich gesehn, also nur nen kurzen stop eingelegt und sind dann weiter. Diesmal aber weiter Landeinwaerts wieder ein bischen noerdlich, Richtung Rotorua. Aber diesen Tag haben wir dann halt gemacht auf einem DOC-Campground in einem wunderschoenen Nationalpark. Dort gab es Seen umgeben von bewaldeten Bergen. Einfach traumhaft, allerdings fuer uns das erste mal richtig viele Sandflies. Aber die heutige Jugend nacheifernd =) haben wir uns stilvoll die Socken ueber die Hosen gestuellpt und hatten nicht so viele Probleme. Nach dem Abendbrot sind wir dann sofort vor den Viechern in den Van gefluechtet. Heute wollten wir dann den Rest der Schotterstrasse (die ca. 90-100 km lang war) Richtung Rotorua gefahren. Auf dem Weg dahin (noch auf der Schotterstrasse) sind wir mal auf einen kleinen Rastplatz gefahren um ne Pause einzulegen. Frisch gestaerkt und Motiviert fuer den rest dieser bloeden Strasse stieg Marit in das Auto und wollte den Motor anlassen, doch... nichts passierte. Nicht der kleinste Stotterer kam vom Auto. Nur ein nicht viel versprechendes klicken beim drehen des Schluessels. Nach ein paar mal probieren gaben wir auf. Da war irgendetwas kaputt, unser Autoglueck hatte uns mal wieder eingeholt =) Da wir nun aber mitten in der Pampa waren, hatten wir noch zusaetzlich das Problem, dass wir kein Netz hatten und somit nicht den AA (ADAC) rufen konnten. Aber schon bald kamen die naechsten zum Pause machen, die wir dann gleich mal fragten, ob die ne Ahnung haben. Erst war ein franzoesisches Paerchen darum bemueht, es wieder hin zu bekommen und wussten auch an welchem Teil es liegen musste, aber sie wussten nicht welches das jetzt genau in unserem Auto war. Sie meinten dem Teil muesse man nur mal nen deftigen Stoss geben, dann wuerde es wieder gehen. Dann kam aber Gott sei Dank noch ein Kiwi an, der bissl Ahnung hatte. Der hat dann das Teil gefunden und dem mit dem Hammer nen Stoss gegeben, uuuuuund.. der Motor lief wieder. Den haben wir dann auch nich mehr ausgemacht, solange wir noch unsere ganzen Sachen ins Auto gepackt haben. Dann ging es auf dem schnellsten Wege nach Rotorua. Dort dann in die Garage, wo wir das gleich erst mal erneuert haben lassen, damit wir nicht irgendwann vollstaendig auf der Strecke bleiben. Und spaetestens, wenn wir es verkaufen wollen, muessen wir das machen lassen, also lieber gleich als zu spaet. Haben dann noch mal 200$ fuer unsere old Ladie hin gelegt, und sind jetzt in einem kleine Hostel in der Stadt, wo wir unser eigenes Zimmer haben, weil es nicht moeglich ist im Auto zu schlafen. Morgen gucken wir uns dann Rotorua an (das uebrigens ueberall nach Schwefel richt, weil es hier nur so von heissen Quellen wimmelt, nur zum Beispiel: die Toten werden hier oefters ueber der Erde beerdigt, weil sonst die Gefahr bestuende beim graben wieder auf ne heisse Quelle zu stossen) und am naechsten Tag gucken wir uns dann mal so nen richtigen Geysir aus der Naehe an. Also dann bis spaeter hoffen allen geht es gut.
Liebe Gruesse von Maraike
p.s.:Vielen Dank an alle Geburtstagsgruesse von der Marit (habe mich sehr gefreut)
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