Montag, 1. Juni 2009

Tonga

Ein freundliches Malo a Lelei aus Tonga,
wir sind seit gestern auf der freundlichen Pazifikinsel und es ist echt sehr schoen.. Das essen ist zwar teurer als gedacht und auch sonst kann man eher weniger machen, was nichts kostet, aber die leute sind alle super freundlich und das wetter ist o.k. Die sonne scheint zwar nicht wirklich, aber bis jetzt war es immer angenehm warm und es hat noch nicht geregnet. Heute haben wir eine Inseltour gemacht und schon einiges schoenes entdeckt... Die naechsten Tage muessen wir uns noch eine beschaefftigung suchen, aber die kommt schon zustande.
Also dann bis bald in Deutschland
Maraike

Montag, 18. Mai 2009

AUTO VERKAUFT

Halli hallo an alle,
heute haben wir endlich das Auto verkauft. Wir sind immer noch in Kerikeri und bleiben jetzt hier noch bis zum ende. Wir gammeln nur rum, lesen, stricken und quatschen mit Claes, Inga und Steffen. es gibt also nicht wirklich was neues zu erzaehlen. Freuen uns jetzt einfach auf Tonga und dann auf Singapur und natuerlich auf zu hause und geniesen die letzten schoenen entspannten Tage in Neuseeland. Also dann bis bald, melden uns dann noch mal kurz vor dem Flug nach Tonga, und vll noch mal aus Tonga, danach heisst es nur noch abwarten bis wir wieder da sind =)
Ganz Liebe Gruesse
die Maraikes

Freitag, 8. Mai 2009

Zurueck im Norden

Halli hallo an alle,
wir sind gerade wieder in Taupo auf der Nordinsel. Werden dann ab heute einen zettel im Auto haben, dass unser Auto zum verkauf steht. Sind dann schon in circa 2 tagen in Auckland und verteilen die Zettel dann auch in den Hostels dort, fahren dann nach Kerikeri fuer ein paar Tage und verteilen auf dem Weg auch wieder Zettel. Feiern dann dort oben im Farm Hostel Maikes Geburtstag und fahren dann zurueck nach Auckland, damit wir vor ort sind falls einer wegen dem Auto anruft. Vll geht das ja auch schneller als gedacht. Mal sehen. Wir hoffen ja auf 3000$ aber wir muessen erst mal gucken wie die Preise in Auckland gerade so stehen.
Auf der Suedinsel war dann nichts besonderes mehr. Haben in Christchurch noch ein bischen party gemacht, waren noch mal in Kaikura fuer 2 naechte weil Maike eigentlich auf eine Walewatching tour gehen wollte, aber sie hatte kein Glueck und es gab beide Tage keine Wale zu sehen. Dennoch sind wir weiter nach picton und auf die Faehre. Dann 2 Naechte in Wellington, wo wir uns noch einmal mit einer Freundin getroffen haben die wir in Belnheim kennen gelernt haben. War ein lustiger Abend, aber uns zieht es weiter in den Norden, also waren wir letzte nacht in napier, haben uns dort beim Baecker super leckeres deutsches Mischbrot gekauft, was schon halb alle ist..
also dann liebe gruesse, melden uns aus auckland
Maraike

Sonntag, 26. April 2009

Von Queenstown bis Christchurch

Aaalso... Nach ein paar teuren Tagen in Queenstown hat Marit Maike dann am Start des Routeburn Tracks abgesetzt und ist selber mit dem Auto bis kurz vor den Milford Sound (an der Westkueste im Fjordland) gefahren um Maike dann 2 Naechte spaeter abzuholen. Die Tage ohne Maike waren langweilig, aber Maike hatte ihren Spass auf dem Track, der wohl sehr schoen war (haben auch wieder neue Bilder unter www.maraike.wo-ist-ben.com ) Dann sind wir zum Milford Sound gefahren, wo wir dann am naechsten tag eine Bootstour durch den Fjord gemacht haben. Es war wunderschoen, trotzdem wir nicht perfekten Sonnenschein hatten aber wir haben als Belohnung Delphine zu sehen bekommen. Dann sind wir am gleichen tag noch bis ca 1 Stunde vor Invercargill gefahren (der suedlichsten Stadt in der Suedinsel). Dort sind wir dann am naechsten Tag hin gefahren und haben auch mal wieder eine Nacht im Hostel geschlafen. In Invercargill gibt es nich viel zu sehen, also sind wir nur mal zum Bluff gefahren, was noch weiter im Sueden liegt, aber is nur so ein kleines Dorf wo man eine Wegweiser hat der einem Anzeigt wie weit es bis Sydney und London und so ist. Also auch nich sooo spanend. Also sind wir noch weiter gefahren Richtung Ostkueste Und haben noch bei einer Pinguinkolonie angehalten. Unr wir hatten sogar Glueck und sind genau dann gekommen wenn die Pinguine aus dem Wasser gewackelt kamen. Also haben wir nach Delphinen auch noch Gelbaeugige Pinguine gesehn. Am naechsten tag sind wir bis nach Dunedin gefahren, der 2.groessten Stadt auf der Suedinsel. Dort haben wir uns einen schoenen Platz am Meer gesucht und uns einen Suppe gekocht. Mit dem Topf haben wir uns dann an die Uferpromenade gesetzt und gegessen. Aber anscheinend sahen wir total Armsehlig aus oder so, zumindest hat sie uns dann gefragt ob wir eine Dusche oder ein Bett brauchen oder so.Und da haben wir natuerlich nich nein gesagt=)Also sind wir mit ihr mit zu ihrem haus. Dort hatten wir dann unser eigenes kleines Gartenhaeuschen wo wir schlafen konnten und eine Dusche und so. War zwar alles etwas unaufgeraeumt und so aber wir hatten mal wieder ein Dach ueber dem Kopf. Am Morgen kam sie dann noch mal zu uns um sich zu verabschieden und hat uns noch 100$ in die Hand gedrueckt. Wir wollten erst nicht aber sie hat drauf bestanden. Also haben wir es dankend angenommen und sidn wieter gezogen. Jetzt sind wir in Lincoln, einer kleinen Universitaetsstadt kurz vor Christchurch, wo wir gleich noch hin fahren. Dann geht es weiter Richtung Norden und in ca einer Wocher werden wir schon auf die Nordinsel uebersetzen. Also dann liebe Gruesse an alle. Wir hoffen euch geht es gut.
Maraike

Sonntag, 12. April 2009

Skydive und der ganze Rest

Es sind zwar noch nicht viele Tage vergangen seit dem letzten Mal, aber es ist schon wieder einiges passiert. Von Lake Tekapo ging es dann nach der verschneiten Nacht zum ebenfalls verschneiten Mount Cook, wo erst noch richtig schlechtes Wetter war, aber unsere Hoffnungen lagen alle imnaechsten Tag, fuer den Sonne angesagt war. Also sind wir voller Hoffnung ins Bett und haben noch eine eiskalte Nacht im Van ueberstanden. Und es hat sich total gelohnt. Wir hatten Neuschnee und dazu perfekten Sonnenschein eingerahmt von einem Wolkenlosen Himmel. Also sind wir raus aus dem kalten Auto und rein in die Wanderschuhe und haben ein paar kleinere Wanderungen gemacht. Es war wirklich wunderschoen (ihr koennt Fotos wie immer unter www.maraike.wo-ist-ben.com bestaunen) und wir haben es genossen auch mal wieder richtig schoenstes Winterfeeling zu haben. Aber zum schlafen ist es einfach zu kalt, deswegen sind wir wieder etwas raus aus den Alpen zurueck nach Wanaka. Dort haben wir dann noch eine Schlaflose Nacht verbracht, denn wir waren beide total aufgeregt wegen unserem geplanten Fallschirmsprung am naechsten Tag. Fruehs sind wir aufgestanden und haben bei dem Buero angerufen, ob sie heute springen. Aber da schoenster Sonnenschein und kein Wind herrschte wurde natuerlich gesprungen. Also wir rein ins Auto und ab zum Flughafen. Dort wurde dann vor allem Marit etwas anders, als sie die ganzen Videos von den Spruengen gesehen hatte. Aber nachdem dann das viele Geld bezahlt war gab es kein zurueck mehr. Dann wurden die Anzuege angezogen und schon wurde man seinem Tandemspringer zugewiesen. Mit zittrigen Knien und grossem Kribbeln im Bauch ging es ins Flugzeug. Wir wollten immerhin aus 3650m aus einem Flugzeug springen (was wenn man dann wirklich in dem Flugzeug sitzt ganz schoen verrueckt wirkt =) ) Dann war es endlich soweit. Wir wurden an unseren Tandempartner angeschnallt, haben einen Stoffhelm gegen den Wind und eine Plastebrille aufgesetzt bekommen. Marit wollte zuerst springen und somit wurde sie dann zuerst an die mittlerweile offene Lucke heran geschoben. Und dann gab es nur einen kurzen Ruck und Sie war weg und Maike noch im Flugzeug. Aber eine 1/2 Minute spaeter war auch sie raus und wir haben beide die ganze Zeit waehrend des Freien Falls (45sec.) geschrien. Aber wir fanden es beide richtig gut und waren danach total Happy und koennen jetzt kaum abwarten irgendwann mal wieder einen zu machen. Und wir haben auch beide ein Video von unserem Sprung drehen lassen, sodass wir euch beweisen koennen, dass wir es auch wirklich gemacht haben. Nach diesem grossen Osterei (wir haben das am Karfreitag gemacht) haben wir dann noch richtige Schokoeier versteckt, gesucht, gefunden und gegessen. Dann ging es noch weiter Richtung Queenstown in das huebsche Arrowtown, wo wir eine Nacht geschlafen haben, dann aber vor den ganzen Japanischen Touristen gefluechtet sind, die uns beim Eierkochen vor unserem Van fotografiert haben. Also wieder nur ein bischen durch die Gegend gelaufen, noch das Adrenalin vom Vortag abgearbeitet und sind dann anch Queenstown gefahren. Dort sind wir jetzt seit 2 Tagen und machen nicht wahres und nichts Richtiges. Wir muessen noch ein paar Tage in der Gegen bleiben, weil Maike ab Donnerstag dann eine grosse Wanderung (den Routeburn Track) machen will. Bis dahin gammeln wir hier rum und geben sinnlos Geld aus =) Also dann geniesst das Fruehlingswetter, wir geniesen die Sonnigen Herbst Tage und hoffen die Naechte bleiben so wie sie gerade sind, denn es gab zumindest keinen Frost mehr an der Frontscheibe (weder innen noch aussen).
Ganz liebe Gruesse
Maraike

Dienstag, 7. April 2009

Von Hokitika bis Lake Tekapo

Haaaaallo an alle,
heute hatten wir den ersten Schnee in Lake Tekapo. Die Nacht war Eisekalt, aber durch unsere neu erworbene Decke, war es auszuhalten, mit Schlafsack untendrunter. Wir haben auch gerade wieder Bilder hoch geladen (wie immer natuerlich unter www.maraike.wo-ist-ben.com ).
Vor Greymouth waren wir in Punakaiki wo wir uns dir Blow Holes und Pancake rocks angeguck haben. War sehr beeindruckend, vor allem da Flut war. Dann in Greymouth war nichts besonderes und wir sind schnell weiter, da wir gehoert haben, dass noch ein paar Tage gutes Wetter an der Westkueste sein soll bevor wieder der eigentlich typische regen einsetzt. Also ging es nach Hokitika, wo wir direkt am Meer geschlafen haben. Am naechsten Tag ging es Jade shoppen, da dort die Jade hcohburg ist und wir tolle Sachen sehr billig bekommen haben. Am Abend sind wir dann noch bis Whataroa gefahren, kurz vor den Gletschern. Nach einer besinnlichen Nacht neben Kirche und Kuehen (zu sehen auf den Bildern)ging es bis zum Franz Josef Gletscher, wo wir eine Tour fuer den naechsten tag gebucht haben. Dann ging es wieder ein kleines Stueck zurueck nach Okarito. Dort sind wir in der wunderschoenen Okarito Lagoon gekajakt, wo wir den White Heron gesehen haben, den es nur 150 in NZ gibt und nur in Okarito. Auch sont war es echt schoen dort und wir haben die 4 Stunden kajaken genossen. Dann sind wir in der Nacht zur Daemmerung in einen Wanderweg rein, wo man (mit viel Glueck) Kiwis sehen kann. Also sind wir ganz leise den Weg lang geschlichen und haben im Dunkeln bestimmt 30 bis 45 minuten an einer Stelle aus geharrt um vll. doch so einen scheuen Kiwi zu erwischen. Aber gesehen haben wir keinen nur ein paar mal haben wir uns eingebildet den Ruf des Kiwis gehoert zu haben. Also ging es durch den gruseligen Wald zurueck zu unserer Old Lady mit der wir dann noch bis zum Gletscher gefahren sind. Am naechsten Morgen mussten wir dann einfach nur aus dem Van fallen und waren schon fast im Gletscher Center, von wo unsere Tour startete. Dort angekommen haben wir Schuhe und Spikes und Regenjacken bekommen und ab ging es im Bus mit 24 anderen Gletscherwuetigen zum Parkplatz. Von dort war es noch mal eine gute Stunde bis wir direkt vor dem Gletscher standen. Dann die Spikes an die Fuesse und ab ging es aufs Eis. Unsere Gruppe wurde auf 2 Guides auf geteilt und wir waren in der ersten mit dem Kiwi Brice. Er fuehrte uns sicher durch breite und enge Gletscherspalten und hackte uns bequeme Stufen ins Eis damit wir es einfacher haben. Nach 2 Stunden auf dem Eis ging es wieder runter und ab zum Parkplatz. Es war wirklich schoen und das Geld wert. Dann ging es zu einem Strand an der Westkueste wo es einen freien Campingplatz gibt. Dort war es auch eigentlich schoen, nur die Hauotbewohner, die Sandflies, haben uns etwas unfreundlich begruesst =) Aber mit der Technik Socken ueber die Hosen und sonst auch total einmummeln ging auch das vorbei. Am naechsten Tag hat uns dann das gute Wetter verlassen und wir konnten den Fox Gletscher nur durch einen Dunstschleier erahnen. Also haben wir uns nicht weiter an der Westkueste aufgehalten und sind nach Haast zu einem Campground, weil uns bei dem Wetter einfach nur mal nach einer bequemen Couch zum lesen und heissen Dusche war. Da es am naechsten Morgen immer noch geregnet hat sind wir schnell weiter ins Landesinnere nach Wanaka gefluechtet, wo wir dann auch endlich wieder Sonnenschein hatten. Die Landschaft ist wunderschoen, aber leider hat es den naechsten tag wieder geregnet und wir sind zu Puzzle World (wo es ein riessiges Labyrinth, Illusionsraeume und viele kleine Knobelspiele gab) und danach noch in ein superbequemes Kino, wo es anstatt den unbequemen Sitzen tolle Leder-und Stoffcouches gab in die wir uns dann reingekuschelt haben und den Film Changeling genossen haben. Gestern ging es dann von dort zum Mount Cook, wo es jedoch wieder mal geregnet hat, und wir den Berg nicht sehen konnten obwohl wir davor standen. Also sind wir schnell entschlossen zum Lake Tekapo gefahren, wo wir noch kurz den Sonnenschein geniessen konnten, bevor es dann richtig kalt wurde und wir uns (nach Fish'n'Chips) in unser Bett gekuschelt haben. Die Nacht hat es dann geschneit und wir konnten es heute Frueh gar nicht glauben. Mittlerweile schmilzt der Schnee schon wieder etwas und wir koennen dann heute noch mal versuchen zum Mount Cook zu fahren, wo jetzt besseres Wetter ist und wir morgen dann ein paar kleine Wanderungen machen. Dann geht es wieder Richtung Wanaka und in den Sueden nach Queenstown und zum Milford Sound im Fjordland. Wir hoffen euch geht es gut und ihr geniesst das Super Wetter in Deutschland. Jetzt sind wir mal neidisch auf euch, aber wir haben ja dann schon bald wieder den Sommer in Deutschland. Wir zaehlen schon die Tage =)
Also dann bis bald,
meldet euch mal alle, wie es euch so geht, freuen uns immer ueber Nachrichten.
Liebe Gruesse
Maike und Marit

Montag, 30. März 2009

neue Fotos

Halli hallo an alle,
wollten bloss mal schnell mitteilen, dass wir neue Fotos (wie immer auf www.maraike.wo-ist-ben.com )hochgeladen haben. Viel Spass damit.
Wir sind gerade in Greymouth und machen uns jetzt auf den Weg Richtung Sueden zu den Gletschern und so, und werden deshalb jetzt erstmal wahrscheinlich kein Internet und Handyempfang haben. Hoffen euch gehts gut.
Meldet euch mal, ganz liebe Gruesse,
Maraike

Donnerstag, 26. März 2009

Abel Tasman und Golden Bay

halli hallo an alle,
wir melden uns mal wieder aus dem herbstlich werdenden Neuseeland. Gerade sind wir wieder mal in Nelson, aber wir waren jetzt die letzte Zeit ganz im Norden der Suedinsel im Abel Tasman National Park und im Gebiet der Golden Bay. Marit hatte ja 2 Wochen in Motueka gearbeitet, und in der 2. Woche hat sie gleichzeitig noch HelpX gemacht. Dazu musste sie immer mit dem Kajak auf eine Insek, die gleich neben Talley's (der Muschelfabrik in der sie gearbeitet hat) war. War aber nicht weit. nur so 30 Meter, aber sie musste eben immer das Kajak zum Wasser schleppen und auf der anderen Seite wieder hoch. Und das dann halt mitten in der Nacht wenn sie von der Nachtschicht kam. Aber es ging erstaunlich gut, waren ja nur 5 Tage. Dann sollte am letzten Tag eigentlich Maike noch dazu stossen und wir wollten zusammen auf der Insel HelpX machen, aber da hatte der Typ dann irgendwelche Anwandlungen und meinte das wuerde sich fuer ihn nicht lohnen und bla. Naja dann war Marit das auch zu bloed noch da zu bleiben und wir sind eben woanders hin. Die Nacht haben wir dann im Van im Abel Tasman auf einem Camp Ground geschlafen und den naechsten Tag haben wir uns dann um einen anderen HelpX Platz bemueht. Ging auch einfacher als gedacht. Schon am naechsten Tag konnten wir zu Alex, der in einem wunderschoenen Tal in der Naehe von Motueka wohnt. Dort war es super idyllisch. Wir hatten unsere eigene Ferienwohnung, mit Fernseher (und er hatte eine super grosse Film Bibliothek) und eigenem Bad und eigener Kueche. Es gab immer super lecker Essen und wir mussten fuer all das nur 3 Stunden am Tag arbeiten. Einfach perfekt. Aber leider hat uns die Zeit ein bischen gedraengt und wir haben dann nach 5 Naechten leider schon unsere Zelte abbrechen muessen und sind ganz in den Norden nach Takaka und Collingwood in die Golden Bay. Dort ist alles sehr alternativ und es gibt haufen Hippis. Wir haben uns dann den Farewell Spit angeguckt und sind dann 2 Tage spaeter schon wieder runter nach Motueka, haben da noch eine Nacht geschlafen und haben am naechsten Tag einen Teil vom Abel Tasman Coast Track gemacht. Wir sind am ersten Tag mit dem Water Taxi raus gefahren und wurden bei Awaroa abgesetzt. Dann sind wir am ersten Tag so 3 bis 4 Stunden gelaufen bis zur Bark Bay. Dort wurde gecampt. Wir waren schon nach dieser kleinen Etappe ganz schoen fertig und konnten uns nicht vorstellen, wie wir den naechsten Tag schaffen sollten. Vor allem war es fuer uns beide ja das erste Mal, dass wir mit den grossen Rucksaecken gewandert sind. Und die haben sich mit der Zeit doch als ganz schoen fertig heraus gestellt. Aber wir hatten ja nicht wirklich eine andere Wahl, ausser am naechsten tag auf zu stehen und los zu laufen. Und wir haben es ja auch geschafft. ca 24 km in etwa 8 Stunden. Wir wollten einfach nur noch liegen danach. Dann haben wir noch ein paar Ruhe Tage in Motueka gehabt, weil wir dann mit Schrecken fest gestellt hatten, dass wir einen neuen W.O.F. (der NZ TUEV) fuer unser Auto brauchen. Also sind wir zur Vehicle Testing Station gefahren und haben unseren Van durchschecken lassen. Und fast waere auch alle o.k. gewesen. Es war "nur" etwas mit dem linken Scheibenwischer nicht in Ordnung. der war locker. Aber is eigentlich kein grosses Ding. Wir also voller Vorfreude, dass es nichts grosses ist, zur naechsten Garage. Der wollte dann aber $250 von uns dafuer, weil man bei einem Van die Scheibenwischer nicht einfach von aussen ab machen kann, sondern die ganze Amantur raus nehmen muss. dadurch die viele Arbeitszeit. Also wir erst mal zurueck zur testing station und mit rehaugen gefragt, ob es denn nicht noch eine andere Variante gaebe, und der hat dann auch fuer uns noch bei einem anderen Typen angerufen und da sind wir dann schnell hin. Der hat das ganze dann einfach nur mit einer Plaste mixtur befestigt, was uns nur $78 gekostet hat. Und dann haben wir endlich den neuen Aufkleber bekommen fuer unseren neuen W.O.F. Jetzt sind wir happy und koennen endlich in Richtung Sueden aufbrechen. Die Zeit draengt. Wir sind nur noch bis zum 1 Juni hier und dann geht es noch fuer ein paar tage nach Tonga und noch mal einige Zeit nach Sydney. Dann erst wird Dresden angesteuert. Aber erst mal ist unser naechstes Ziel Westport an der Westkueste und dann geht es in den Schoenen Sueden mit Fjorden und Gletschern und vielem mehr.
Wir melden uns dann von dort mal wieder.
Wir hoffen euch geht es allen gut und ihr geniesst die ersten Fruehlingstage.
Liebe Gruesse
von Maike und Marit

Mittwoch, 11. März 2009

Blenheim

Halli hallo an alle,
wollte nur mal eben gerade den Blog wieder aktualisieren. Bin gerade in Blenheim und arbeite schon seit 3,5 Wochen auf der Vineyard, also einem Weinfeld. Marit arbeitet inzwischen in Motueka, das ist ca. 3 Autostunden weg, in einer Muschelfabrik. Die Arbeit auf der Vineyard ist echt ziemlich langweilig, aber mit der Zeit gewoehnt man sich dran. Ganz am Anfang mussten wir Leave plugging machen, also die ganzen Blaetter, die ueber den Trauben sind, abreissen und das so schnell wie moeglich. Danach ging es mal kurz zum Netting. Dabei muessen Netze angebracht werden, um die Fruechte vor den Voegeln zu schuetzen. Am meisten Spass hat das tapen von Jungpflanzen gemacht. Wir sollten einfach die Babypflanzen in einer bestimmten Richtung um den Draht flechten und am Ende mit einem Stueck Tape aus einem bestimmten Geraet fixieren. Zur Zeit machen wir allerdings den langweiligsten Job, naemlich das Fruit dropping. Ziel ist es alle schimmligen und gruenen Trauben abzschneiden. Dies wird aber durch das Netz, welches davor haengt, erheblich erschwert, sodass man da immer mit der Schere durchstochern muss, um auch die richtige Traube abzuschneiden....und am besten alles noch ganz schnell. Naja, ich habe es ja bald geschafft, nur noch 2 Tage arbeiten, dann fahre ich wahrscheinlich auch nach Motueka und mache mit der Marit noch ein paar Tage helpx, um dann endlich wieder losreisen zu koennen. Ich hoffe mal, dass das verdiente Geld jetzt erstmal soweit reicht...
Letztes Wochenende war Marit zu Besuch und wir haben am Sonntag eine Weintour gemacht. Das war von unserem Hostel organisiert. Wir sind also von Weinanbieter zu Weinanbieter gefahren und haben uns durch die unterschiedlichsten Weinsorten probiert. Manche waren echt super lecker, andere dagegen eher ungeniessbar. Zum Schluss stand sogar noch eine Bierverkostung an. Danach waren wir alle ein bisschen angeschwipst, aber es war super lustig und mal was anderes, als die ganze Zeit nur arbeiten. Vor 3 Wochen wurde hier auch ein kleines Volleyballtunier veranstaltet. Ben und ich haben leider im Finale verloren, es hat aber trotzdem jede Menge Spass gemacht mal wieder an den Ball zu fassen und ein bisschen Konkurrenzkampf zu spueren.
Sonst ist die Gegend hier auch ganz nett, es gibt einen ganz huebschen Strand ca. 30 Minuten Autofahrt entfernt. Der Rest wird dann hauptsaechlich von Weinfeldern in der Ebene und Farmland auf den Huegeln dominiert. Und es gibt ziemlich oft gaaanz schoene Sonnenauf- und untergaenge zu sehen, gluehend rot oder rosa und die verschiedensten Wolkenformationen.... Es wird also wahrscheinlich gar nicht soo leicht Blenheim und das Copper Beech Hostel (sogar mit Tischtennisplatte, auf der regelmaessig gespielt wird) zu verlassen. Wenn man so lange an einem Ort bleibt, lernt man ziemlich viele und meistens auch sehr nette neue Leute kennen, wodurch man sich dann relativ schnell wieder heimisch fuehlt... Naja, aber wie gesagt bin ich schon froh, jetzt wieder aufzuhoeren mit Arbeiten und es endlich gilt die Suedinsel zu entdecken.
Ein paar Fotos werd ich wahrscheinlich auch noch hochladen...
Ok, das wars erstmal von mir,
liebe Gruesse an alle,
Maike

Mittwoch, 11. Februar 2009

Ach so

Haben ganz vergessen... Es gibt wieder neue Bilder unter den Ordnern "Tongariro Crossing" und "Mt Egmont, Wellington und erste Eindruecke der Suedinsel" wie immer unter www.maraike.wo-ist-ben.com Viel Spass

Wellington und Suedinsel

Von Turangi sind wir zum Mt Taranaki gefahren und waren 2 Tage in New Plymouth. Von dort ging es dann an einem Tag runter nach Wellington. Nach einem ertsen Kuturshock (weil auf einmal alles so viel gekostet hat, vor allem das parken)haben wir uns dann ganz gut in der Kulturhauptstadt eingelebt. Da wir die ganze Woche davor nur neben den Toiletten im Van geschlafen haben, haben wir es uns mal gegoennt im Hostel im Doppelzimmer zu schlafen. Dann ging es erst mal shoppen auf die Cuba Mall wo es super viele OP-Shops gibt, wo man second hand einkauft aber alles sehr tolle Sachen. Dann mal ins Cafe und natuerlich ins Hoch gepriesene Te Papa. Das ist ein riessiges Museum, das man sich kostenlos angucken darf. Unter anderem wird einem da geboten, dass man in einem Haus steht und dann eine Simulation einem Vorfuehrt, wie es ist wenn ein Erdbeben kommt. War aganz lustig, aber irgendwie einfach zu viel und wir sind ganr nicht so lange geblieben. Danach wollten wir uns mit Matt, dem Mann von Edith, die Marits Mama noch von frueher kannte, treffen. Auf dem Weg durch die Stadt sind wir dann bei der Sevens Parade vorbei gekommen. Da sind alle Rugby-Mannschaften von Rang aufgelaufen, weil an dem Wochende in Wellington die Sevens-Meisterschaften waren. War ganz lustig und es gab kostenlose Schokoriegel =) Als das dann vorbei war, haben wir und mit Matt getroffen und sind mit ihm zu einem Lookout gefahren und an den Strand mitten in der Stadt. Auf dem Lookout haben wir dann auch endlich einen Platz gefunden, wo man kostenlos stehen kann und auch schlafen konnte. Also haben wir die Nacht noch dort verbracht und sind dann am naechsten Tag ganz frueh schon zu Edith und Matt gefahren, weil wir mit denen einen Tagesausflig zum Cape Palliser Light house gemacht haben. Die Fahrt dahin war ganz schoen lange, aber dann war es wirklich sehr schoen. UND wir haben zum ersten mal in unserem Leben Seeloewen live und aus naechster Naehe in freier Wildbahn beobachten koennen. War wirklich sehr lusitg wie die so durch die Wellen gebraust sind. Auch vom Lighthouse hatte man nen super Ausblick. Von dort ging es dann schon wieder zurueck nach Wellington, wo wir dann zusammen mit Edith und Matt gegrillt haben. Dann durften wir in unserem Van vor ihrem Haus schlafen. Am naechsten Tag sind wir mit Matt (der ein Vogelkenner ist, bzw. das beruflich macht) in ein Vogelsanctuary gefahren und er hat uns ein bischen gezeigt, wo er denn so arbeitet und was er da so macht. Er hat uns auch zumindest mal ein Loch gezeigt, in dem ein Kiwi schlaeft, aber leider sind die ja Nachtaktiv und deswegen haben wir also immer noch keinen live gesehen. Am Abend haben wir dann Baby gesittet und die beiden konnten mal wieder gemuetlich essen gehen. Am naechsten Tag ging es dann auch schon mit der Faehre rueber nach Picton. Nach 3 1/2 Stunden ruhigem Seegangs sind wir dann angekommen und haben uns mal wieder unseren Platz neben den Toiletten gesucht und sind schlafen gegangen. Am naechsten Tag sind wir mit dem Wassertaxi zu einer Bucht gefahren, von wo aus wir einen Tagesabschnitt des Queen-Charlotte-Tracks gemacht. Am anderen Ende sollten wir dann 3 Stunden Spaeter wieder abegeholt werden. Das Problem war nur, dass in allen Broschueren und Reisefuehrern steht die Strecke waere in 4 Stunden zu meistern. Doch die Frau in der Info meinte, dass wir das locker in 3 Stunden schaffen wuerden. Also glaubten wir ihr und gingen schon vorschen Schrittes vorran. Doch wir merkten dann auf dem Weg, dass wir es wohl nicht in der vorgegebenen Zeit schaffen wuerden. Spaetestens dann, als wir an ein Punkt kamen, von wo aus wir laut Schild noch eine Stunde gebraucht haetten, hatten aber nur noch ne viertel Stunde. Also sind wir fast den Weg lang gerannt und immer noch 20 Minuten zu spaet gekommen. Haben uns ganz schoen ueber diese Frau von der Info geaergert, aber wir waren ja dann angekommen und alles war gut. Weil wir dann aber so geschafft waren, wollten wir eigentlich was essen gehen, aber als wir dann auf dem Parkplatz standen mit dem Van, haben uns zwei Israelis, die da auch in ihrem Van pennen wollten, zum Abendbrot (Spaghetti mit Thunfischsauce) eingeladen. Da haben wir natuerlich nich nein gesagt und uns mit zu ihnen gesetzt. Waren zwar etwas komische Typen, aber die Nudeln waren lecker.
Am naechsten morgen sind wir nach Nelson an der schoenen Kueste entlang. Dort haben wir jetzt einen Stellplatz fuer den Van neben einem schoenen Park. So richtig was gemacht haben wir noch nicht, aber das Wetter war auch etwas wechselhaft. Nur gestern hatten wir eine Horrornacht. Wir sassen noch relativ lange einfach vorne in unserem Van, also es war bestimmt schon 22 uhr oder so, da kam so ein Typ zu unserem Auto und hat uns auf einen Tee eingeladen. Weil wir da ja schon gute Erfahrung gemacht hatten haben wir mal zugestimmt und sind mit ihm mit. Wir haben aber schon bald gemerkt, dass der Typ etwas seltsam war. Als er dann davon anfing, dass er, als er auf einem Berg in seinem Van gelebt hat, UFOs gesehen hat, wurde uns schon etwas mulmig. Die waeren da so lustig rum geflitzt und gelandet und wieder weg geflogen. Wir beide sassen etwas verdattert da und Marit meinte dann nur so: Hm ja muss ja schoen sein da so auf dem Berg... =) Naja dann haben wir ein anderes Thema angeschlagen und haben dann auch bald mal gute Nacht gesagt. Konnten dann aber ewig nich einschlafen, weil wir vor unserem Augen schon gesehen haben, wie er dann in einem Alienkostuem vor unserem Van rum rennt =). Aber wir haben die Nacht ueberstanden und werden so schnell nich mehr mitten in der Nacht mit fremden Maennern mit gehen. Ja liebe Omas und Muetter und Vaetter, wir haben unsere Lektion gelernt ;-) Heute gehen wir mal ins Kino, weil es etwas regnet und am Samstag fahren wir nach Blenheim um jemanden zu treffen aber kommen dann noch mal zurueck nach Nelson, weil wir im Abel Tasman Nationla Park einen Track machen wollen.
Sooo das waren erst mal wieder die Brandneuen News von uns hier von der Suedinsel.
Wir hoffen euch geht es allen gut.
liebe Gruesse

Donnerstag, 29. Januar 2009

Tongariro Crossing

Gestern haben wir beide mit Katie und ihrem Papa das Tongariro Crossing gemeistert. Um 5.50 ging es mit dem Bus los zum Start des walkes und ca 7 uhr sind wir los gelaufen. Es war ein sehr schoener Track nur echt ganz schoen anstrengend. Die letsten 10 km ging es dann auch nur Bergab und es gab nicht mehr wirklich etwas spaektakulaeres zu sehen. Marit hatte an ihrem Fuessen ueberall Blasen und es war dann zum Ende hin noch ein Wettlauf mit der Zeit, dass wir trotz ihrem langsamen Tempo noch den Bus zurueck abgepasst haben. Trotz allem war es sehr schoen, aber die Fotos guckt euch lieber selber an, muessen wir mal schaun wann wir die hochladen koennen, weil das in dem internetcafe hier grad nicht geht...aber bestimmt dann mal im laufe der naechsten woche.
ganz liebe gruesse
maraike

Sonntag, 25. Januar 2009

Wieder mal Bilder

Sind heute in einem InternetCafe in Taupo und haben mal wieder Bilder hoch geladen. Alles neue erfahrt ihr aus den Bildern ( www.maraike.wo-ist-ben.com ), denn vor allem das letzte grosse was wir gemacht haben ist mit bildern besser rueber zu bringen. Wir haben uns in Rotorua eine Landschaft mit vielen heissen, stinkenden Quellen angeguckt, die in allen Farben geleuchtet haben. In drei Tagen. am Donnerstag machen wir dann das Tongariro Crossing, eine Tageswanderung, bei der man eine wunderschoene Vulkanlandschaft bewundern kann. Die Bilder dazu hoffentlich dann bald.
Liebe Gruesse

Freitag, 23. Januar 2009

von Opotiki nach Rotorua

Von Opotiki ging es am 19. weiter auf das East Cape. Das ist die oestlichste Halbinsel Neuseelands und viele meinten es ist auf alle Faelle den Umweg waert. Was es auch war =) An dem Tag ging es aber nicht sehr weit. Wir sind nur bis zu einem freien Campingplatz gefahren, der direkt am wunderschoenen Strand von Omaio lag. dort haben wir dann nur relaxed, gelesen und sind frueh ins Bett. Am 20. ging es dann weiter. Erst sind wir zu einem Laden gefahren, der Macadamia Koestlichkeiten anbietet und da haben wir uns mal super leckere Macadamia Nuesse in Milchschokolade geleistet. Davon gibt es jetzt fuer jeden jeden Tag eine. Danach ging es weiter zum oestlichsten Punkt Neuseelands bzw. der Welt (dort geht die Sonne zuerst auf). Zum East Cape Lighthouse. Dort sind wir hoch gestapft (ca 700 Stufen). Was nach unseren eher faulern Tagen ne ganz schoene Herausforderung war. Aber der Ausblick war echt ganz schoen toll. Danach sind wir die lange Schotterstrasse noch mal zurueck zu m naechsten Ort und haben Fish n Chips gegessen. Dann haben wir uns spontan dazu entschieden, wieder zum Lighthouse zurueck zu fahren um dort auf dem Parkplatz zu schlafen und am naechsten Morgen gaaanz frueh aufzustehen und den Sonnenaufgang angucken. Was wir dann auch gemacht haben. Die Idee hatten auch noch ein paae andere, sodass wir letztendlich mit vier Autos dort standen. Aber wir sind einfach frueh ins Bett und haben nicht an den Durchmach vorhaben der anderen teilgenommen. Am naechsten Morgen hat 4 uhr der Wecker geklingelt und 4.30 uhr haben wir uns auf den Weg hinauf zum Lighthouse gemacht. Dort waren wir dann so gegen 5 uhr angekommen, aber die Sonne lies noch gan schoen auf sich warten. Erst so gegen 6 uhr war dann wirklich was zu sehen, weil natuerlich zu unserem Glueck auch noch alles bewoelkt war. Also nichst mit die Sonne aus dem Meer aufgehen sehen. Aber war trotzdem schoen die Wolkenraender dann gluehen zu sehen. Dann wieder runter zum Auto, noch bissl gelesen und gewartet, bis es bischen waermer wurde, denn so frueh am Tage ist es selbst in Neuseeland kalt =) Dann ging es weiter bis zum Ende vom East Cape nach Gisborne. Die Stadt ist nicht wirklich was besonderes, aber wir brauchten einfach mal wieder ne warme Dusche und deswegen ging es zielstrebig ab zum naechsten Hostel. Das war allerdings etwas bloede, weil die Frau von der Rezeption total unfreundlich war und alles ganz schoen ueberfuellt war. Da es jedoch das einzige BBH Hostel in ganz Rotorua war, haben wir trotzdem eingecheckt. Nach ner Dusche und lecker Abendbrot ging es dann auch schon ins Bettchen. Das meiste ist derzeit wirklich rum fahren und vom Auto aus einfach die Landschaft geniessen, manchmal anhalten, weil man entweder riesige wanderrouten macht oder halt laenger dort bleibt. Aber auf die Wanderungen sind wir gerade nich so eingestellt und Zeit haben wir schon gar nicht. Anfang Februar wollen wir auf der Suedinsel sein, und nach jetzigem Plan muesste das klappen. Also sind wir dann von Gisborne aus weiter suedlich gefahren, zu so einem Strand in Mahia, wo es angeblich einen Delphin geben sollte, der mit einem schwimmt. Aber den haben wir irgendwir nich gesehn, also nur nen kurzen stop eingelegt und sind dann weiter. Diesmal aber weiter Landeinwaerts wieder ein bischen noerdlich, Richtung Rotorua. Aber diesen Tag haben wir dann halt gemacht auf einem DOC-Campground in einem wunderschoenen Nationalpark. Dort gab es Seen umgeben von bewaldeten Bergen. Einfach traumhaft, allerdings fuer uns das erste mal richtig viele Sandflies. Aber die heutige Jugend nacheifernd =) haben wir uns stilvoll die Socken ueber die Hosen gestuellpt und hatten nicht so viele Probleme. Nach dem Abendbrot sind wir dann sofort vor den Viechern in den Van gefluechtet. Heute wollten wir dann den Rest der Schotterstrasse (die ca. 90-100 km lang war) Richtung Rotorua gefahren. Auf dem Weg dahin (noch auf der Schotterstrasse) sind wir mal auf einen kleinen Rastplatz gefahren um ne Pause einzulegen. Frisch gestaerkt und Motiviert fuer den rest dieser bloeden Strasse stieg Marit in das Auto und wollte den Motor anlassen, doch... nichts passierte. Nicht der kleinste Stotterer kam vom Auto. Nur ein nicht viel versprechendes klicken beim drehen des Schluessels. Nach ein paar mal probieren gaben wir auf. Da war irgendetwas kaputt, unser Autoglueck hatte uns mal wieder eingeholt =) Da wir nun aber mitten in der Pampa waren, hatten wir noch zusaetzlich das Problem, dass wir kein Netz hatten und somit nicht den AA (ADAC) rufen konnten. Aber schon bald kamen die naechsten zum Pause machen, die wir dann gleich mal fragten, ob die ne Ahnung haben. Erst war ein franzoesisches Paerchen darum bemueht, es wieder hin zu bekommen und wussten auch an welchem Teil es liegen musste, aber sie wussten nicht welches das jetzt genau in unserem Auto war. Sie meinten dem Teil muesse man nur mal nen deftigen Stoss geben, dann wuerde es wieder gehen. Dann kam aber Gott sei Dank noch ein Kiwi an, der bissl Ahnung hatte. Der hat dann das Teil gefunden und dem mit dem Hammer nen Stoss gegeben, uuuuuund.. der Motor lief wieder. Den haben wir dann auch nich mehr ausgemacht, solange wir noch unsere ganzen Sachen ins Auto gepackt haben. Dann ging es auf dem schnellsten Wege nach Rotorua. Dort dann in die Garage, wo wir das gleich erst mal erneuert haben lassen, damit wir nicht irgendwann vollstaendig auf der Strecke bleiben. Und spaetestens, wenn wir es verkaufen wollen, muessen wir das machen lassen, also lieber gleich als zu spaet. Haben dann noch mal 200$ fuer unsere old Ladie hin gelegt, und sind jetzt in einem kleine Hostel in der Stadt, wo wir unser eigenes Zimmer haben, weil es nicht moeglich ist im Auto zu schlafen. Morgen gucken wir uns dann Rotorua an (das uebrigens ueberall nach Schwefel richt, weil es hier nur so von heissen Quellen wimmelt, nur zum Beispiel: die Toten werden hier oefters ueber der Erde beerdigt, weil sonst die Gefahr bestuende beim graben wieder auf ne heisse Quelle zu stossen) und am naechsten Tag gucken wir uns dann mal so nen richtigen Geysir aus der Naehe an. Also dann bis spaeter hoffen allen geht es gut.
Liebe Gruesse von Maraike

p.s.:Vielen Dank an alle Geburtstagsgruesse von der Marit (habe mich sehr gefreut)

Sonntag, 18. Januar 2009

mal wieder ne Pause

Nachdem wir jetzt ein paar Tage hintereinander weg jeden Tag immer ne ganz schoene Kilometerzahl hinter uns gebracht haben, haben wir beschlossen an Marits Geburtstag mal einen Tag gar nichts zu machen und einfach nur rum zu gammeln. Das haben wir dann auch heute gemacht. Aber erst einmal zu den Tagen von Puhoi bis hier her. Wir sind am Dienstag von Puhoi los und sind direkt nach Thames. Der groessten Stadt im Coromandel Peninsula. Dort haben wir im Van in einem Backpacker geschlafen. Viel mehr ausser einkaufen und die Fahrt dort hin ist an diesem Tag also nicht passiert. Am naechsten Tag hat Maike eine 4 Stunden Wanderung im Kauhaeranga Valley gemacht, waehrend Marit nur ein paar kleine Spaziergaenge dort gemacht hat und noch zu einem Platz am Meer gefahren ist, an dem man angeblich ganz toll Voegel beobachten kann. Naja viele waren nicht da. Danach sind wir weiter noerdlich auf der Peninsula gefahren und wollten uns mal wieder einen kostenlosen (wilden) Platz fuer unseren Van suchen. Wir haben dann an einer oeffentlichen Toilette angehalten und wollten dort auch erst bleiben (obwohl da eigentlich ein Schild war, no Camping) Dann haben wir ein aelteres Ehepaar angesprochen, die auch dort standen mit ihrem Campervan, und gefragt, ob sie auch dort uebernachten wollen. Die waren allerdings Kiwis und die Frau war auch gleich ganz aufgeschlossen. Hat gemeint, dass das nicht so gut ist und so und meinte, dass sie sich dann bei Freunden aufs Grundstueck stellen. Nach einem bischen hin und her hat sie uns dann angeboten, doch mit ihnen mit zu kommen und uns dort mit hin zu stellen. Da haben wir uns natuerlich nicht 2 mal bitten lassen und sind ihnen hinterher wieder Richtung Thames. Wir haben dann in unserem Van auf einer Farm geschlafen, und durften das Klo von ihrem Sohn mit benutzen. Am naechsten Morgen wurden wir noch zu einer Tasse Tee eingeladen, was wir natuerlich annahmen. Dabei haben sie uns auch gleich noch einen Haufen Essen geschenkt. Das fing erst an mit einem grossen Kohl, ging dann ueber in 2 kleine Zucchini, mit 6 Eiern, 4 Stuecken leckerer (selbstgefangenem) Fisch und endete mit 2 Packungen Schinken von den eigenen Schweinen. Nach tausendmaligem Bedanken ging es dann fuer uns weiter bis ganz an den Norden. In der kleinen Stadt Coromandel machten wir einen kleinen Zwischenstop um uns etwas ueber die ersten Goldfunde in der Gegend anzuhoeren (hat sich aber absolut nicht gelohnt) und sind dann auf so ner kleinen Eisenbahn durch den Wald gefahren. War ganz suess, aber wir haben uns etwas touristisch gefuehlt. Dann sind wir direkt ganz an den Norden zur Fletchers Bay zu einem Backpackers. Auf dem Weg sind wir an ganz vielen schoenen Buchten vorbei gekommen. Von dort ging es am naechsten Tag nach Whitianga wo wir eine Bootstour gemacht haben. War ganz lustig und die Kueste war wunderschoen anzusehen. Dann sind wir zu einem Strand gefahren, an dem es natuerliche heisse Quellen gibt. Dort war allerdings uebelst viel los und wir sind nur schnell ins Wasser gesprungen und haben uns dann mit dem Van in eine Seitenstrasse gestellt und dort geschlafen. Am naechsten Tag ging es dann auch schon zu dem Ort in dem wir jetzt sind. Zu einem Beachhouse das ziemlich schoen war, aber auch etwas teurer und hatte kein Internet. Dort haben wir den Tag verbracht und sind dann heute frueh einfach gleich in dieses Hostel uebergewechselt und haben relaxed. Morgen geht es dann zum Eastcape, also gibt es die naechsten Neuigkeiten dann erst wieder so in 3-4 Tagen. Ganz liebe Gruesse. Maraike.

Sonntag, 11. Januar 2009

back in Puhoi

Wir sind jetzt wieder zurueck in Puhoi. Auf unserem Weg vom Hokianga Harbour bis hierher haben wir einiges erlebt. Am Freitag wollten wir mal unsere Kondition wieder auf Schwung bringen und einen kleinen Walk von 2 1/2 Stunden machen. Da wir uns aber schon an den NZ way of life gewoehnt haben, d.h. alle rennen nur mit Flip Flops rum, und gehen alle walks maximal mit Sandalen. Also dachten wir, machen wir es ihnen mal nach und wollten den Maunganui Bluff mit Tevas erklimmen. Am Anfang waren wir noch vollen Mutes aber mit der Zeit merkte man dann, dass der Weg etwas schwerer wurde und nach einer halben Stunde meinte Maike dann mal, dass man sich diesmal ruhig haette Wanderschuhe anziehen koennen. Als Marit dann auch noch in eine schlammige Pfuetze getreten ist, wollte sie nur noch runter. Maike wollte sich den versprochenen schoenen Ausblick nicht nehmen lassen uns ist weiter. Also zitterte Marit sich in rutschigen Schuhen den Weg runter und Maike schaffte es bis oben. Allerdings kam sie dann unten mit 2 riesigen Blasen, an jeder Sohle eine, an. Seit dem sind wir beide etwas Fusslahm =) Danach wollten wir uns nur noch in die Kaiwi Lakes schmeissen und unsere Wunden kuehlen. Doch da hier leider gerade Ferien sind, fuehlten wir uns etwas an die Campingplaetze an der Ostsee erinnert. Alles voller Menschen und der See war ganz schoen schmutzig, weil alle ihre Motorboote mitgebracht haben und den ganzen Tag nichts anderes machen, als im, am und auf dem See zu sein. Aber da wir an dem Tag mal wieder schwarz campen wollten (und somit wir keine Dusche in Sicht hatten) sind wir trotzdem rein um uns etwas zu erfrischen. Danach sind wir gleich weg und auf eine Schotterpiste gleich in der Naehe von den Seen. Dort sind wir dann lang gefahren in der Hoffnung auf einen schoenen Stellplatz fuer unsere old Ladie. Maike meinte dann auch irgendwann "oh hier waere ein schoener Platz gewesen" aber wir waren schon vorbei. Also suchten wir die naechst beste Stelle zum Wenden. Zumindest versuchten wir es. Als Marit zurueck setzen wollte, fuhr sie natuerlich erst mal direkt gegen den Erdwall auf der anderen Seite. Bei dem Versuch einfach weiter zu fahren, fuhr sich das rechte Hinterrad in der Erde fest und wir waren gefangen in der Wildnis Neuseelands =). Da das nicht unbedingt das erste Mal war, wurde Maike dafuer delegiert der Ladie einen kleinen Schubs zu geben. Aber der war wohl zu klein, denn es bewegte sich keinen Zentimeter. Also Motor aus und hoffen auf ein Auto oder die Leute in den mindestens eine halbe stunde Fussmarsch entfernten Haeusern. Maike wollte sich gerade auf dem Weg zu dem naechsten Haus machen (man bedenke, wir beide waren ja immer noch Fusslahm und humpelten immer nur durch die Gegend) da kam gerade ein Auto heran gebraust. Wie man sich das in so einer Situation eben Vorstellt sitzt da natuerlich mindestens ein starker Mann mit einerm riesigen dicken Seil im Kofferraum drinnen. Als das klapprige Auto dann um die Ecke kam sah man gleich, dass es sogar vier Leute waren. Allerdings alles minderjaehrige Maorijungs. Der aelteste war maximal 17-18 und der juengste bestimmt erst 10 oder so. Naja nicht das was wir uns ersehnt hatten, aber besser als nichts. Da unsere old Ladie die Strasse fast voellig versperrte hatten sie auch fast keine andere Wahl, als etwas langsamer an unserem Auto vorbei zu fahren. Dann fragten wir sie, ob sie denn vll. zufaellig ein Seil im Kofferraum haetten. Aber daraufhin meinte der Fahrer, dass die kein Seil haetten, aber doch mal versuchen koennten zu schieben. Wir glaubten nicht wirklich an das gelingen dieses Unternehmens, aber liessen sie mal gewaehren. Probieren geht ja schliesslich ueber studieren. Also quetschten sich alle vier kleinen Jungs hinten gegen unsere old Ladie und Marit gab fleissig Gas. Maike hatte entschieden, dass neben den Jungs kein Platz mehr fuer sie ist und stand lachend neben dem Auto, weil es einfach eine zu lusitge Situation war. Aber man mag es nicht glauben, diese vier schmaechtigen bzw. pummeligen Jungs haben uns tatsaechlich gerettet und uns gleich noch empfohlen, dass wir uns zum schlafen an den Strand neben die oeffentlichen Toiletten stellen koennen. Also bedanketen wir uns tausendmal bei den Jungs und fuhren Kopfschuettelnd und lachend an den Strand und goennten unserer Ladie ein bischen Ruhe von der ganzen Aufregung. Wir dachten, dass der Tag nun bestimmt seine positive Wendung genommen hat und ab dann alles klappt. Doch kaum angekommen wollten wir uns nur unsere Baked Beans ein bischen warm machen. Doch unsere beiden gaskocher wollten irgendwie nicht wie wir wollten und sprangen nicht an. Also wurden die Bohnen kalt gegessen und wir sagten uns einfach optimistisch, dass das sowieso viel besser schmeckt. Dann ging dieser stressige Tag zuende und wir wollten nur noch schlafen.
Am naechsten morgen kam einer der Hausbewohner (von den Haeusern dirket nebem unserem Van) zu uns. Erst dachten wir er will sich beschweren oder aehnliches, aber er wollte uns einfach nur auf eine Tasse Tee zu sich einladen. Also gingen wir mit unserem Mueslischuesseln zu ihm auf die terasse und quatschten bestimmt 2-3 Stunden mit ihm ueber Gott und die Welt. War wirklich sehr nett und wir haben ne Menge dazu gelernt. Danach ging es auf nach Dargaville, einer nicht wirklich schoenen Stadt, in der wir uns nur einen kleinen Mittagssnack kauften (eine sehr sehr leckere Macadamia Pizza) und dann noch schnell ein paar Sachen vom Supermarkt. Danach ging es weiter zum naechsten haesslichen Ort Ruawai, wo wir dann halt machten in einem schoenen kleinen Hostel, dass wir dann den ganzen Abend fuer uns hatten. Also pflegten wir ein bischen unsere Fuesse und nahmen beide ein schoenes warmes Bad und relaxten einfach nur den ganzen Abend. Die Nacht war dann dafuer um so unruhiger, weil ein heftiger Sturm ueber uns hinwegfegte. Da unsere Old Ladie eben etwas Inkontinent ist, wurde, zumindest Maikes Seite, ganz schoen nass. Durch den Laerm den der Regen auf dem Dach machte konnte man zusaetzlich auch nicht wirklich einschlafen, bzw bekam Maike sogar Kopfschmerzen davon. Also zog sie mit ihrem Schlafsack so gegen 4.30 aus und legte sich aufs Sofa im Hostel. War zwar auch nicht wirklich bequem, aber wenigstens leise und trocken. Auf ihrem Weg zum Hostel hat sie auch noch unseren kleinen Kraetergarten (der uns auf unserer Reise im Van begleitet) gerettet, der schon Knoecheltief im Wasser stand.Am naechsten Morgen ging es dann etwas spaeter als geplant auf zu unserem naechsten Ziel: dem Kauri Museum. Dort konnte man sehen, wie alles anfing mit der Abholzung, der Jahrtausende alten Kauribaeume. War wirklich ganz interessant. Danach ging es dann schon auf nach Puhoi, nur noch mit einem kleinen Zwischenstop bei der superleckeren Eisdiele, die wir hier entdeckt haben. Dann zu Katie Campbell und der super suessen Brooke. Es gab dann lecker Abendbrot und dann sind wir nur noch in die Super bequemen Betten gefallen. Heute haben wir ein bischen Unkraut gejaetet und Fenster geputzt. War ganz schoen anstrengend, da es wirklich warm war, aber jetz sind wir fertig, und wir freuen uns schon, wenn wir morgen aufbrechen nach Coromandel. Das ist unser naechstes Ziel und wir hoffen, dass wir die gesamte Nordinsel dann im Rest vom Januar schaffen werden.
Sooo, das war es wieder von uns, wir melden uns dann wieder mal aus dem Coromandel. Wir hoffen ihr erfriert nicht alle bei -20 grad.
bis bald Maraike

Donnerstag, 8. Januar 2009

Hokianga Harbour

Wir sind gerade in Omapere in einem sehr schoenen Hostel. Wir waren hier drei Tage und haben den wunderschoenen Blick auf das Tuerkise Wasser und die riesige Sandduene genossen. (Bilder spaeter) Wir haben sogar einen Helikopterflug ueber den Hokianga Harbour gemacht. War relativ kurz, dafuer aber auch erstaunlich billig. Am Mittwoch sind wir mit einem Hollaender zu den Kauriwaeldern gefahren und haben uns riesige ca. 2000-3000 Jahre alte Kauribaeume angeguckt. War besser als es klingt. Danach sind wir mit Delia (die wir schon aus dem Farm Hostel kannten) zu einem kleinen sehr idyllischen Wasserfall gelaufen, der nebem einem kleinen Shop mitten im Wald liegt. Dort werden Puzzel und kleine Raetselspielchen aller Art verkauft. Gestern haben wir noch einen faulen Tag eingelegt, haben ein bischen unsere Reise geplant, sind 50 km zum einkaufen gefahren und waren abends noch mal kurz am Strand. Heute gehts zum Mauntganui Bluff und dann weiter zu einem Campground an einem See. Morgen dann weiter Richtung Sueden, irgendwo schlafen und am Sonntag dann nach Puhoi zu Katie Campbell und Brooke. So das war es erst mal von uns, wir werden uns dann wahrscheinlich wieder von Katie aus melden. Wir hoffen euch geht es allen gut. Liebe Gruesse!

Sonntag, 4. Januar 2009

Ein verflixter Tag und eine weitere Nacht im Farm Hostel

jajaja wir sind immer noch hier und werden auch noch eine weitere Nacht bleiben. Wir haben noch nich alles ins Auto gepackt und müssen noch mal mit Inga und Steffen durch gehen, was wir auf alle Fälle nicht verpassen dürfen. Dazu war gestern auch nich ein ziemlich verflixter Tag, den wir irgendwie als Zeichen genommen haben, dass wir noch ne Nacht bleiben sollen. Zum einen etwas sehr trauriges, es ist nämlich die Hostelkatze Luci von einem Auto überfahren worden, was alle sehr traurig fanden und wir alle vermissen diese kleine schwarze Mietz. Dann wollten wir noch Bananen einkaufen im New World (dem Supermarkt hier). Und es stand wirklich nur Bananen auf unserem Zettel, und ich habe es die ganze Zeit hier noch nicht erlebt, dass irgendwas im New World alle ist. Und wir kommen in den Supermarkt rein und steuern auf die Obsttheke zu und.... es gab keine einzige Banane mehr. Wir konnten es gar nicht glauben und dachten an einen üblen Scherz oder ähnliches. Naja es war halt so, keine Bananen, von allem anderen reichlich, aber keine Bananen. Ungläubig kauften wir dann noch bissl anderen Kram und sind an die Kasse, wo uns der Kassierer natürlich gerade an unserem letzten tag fragt, wie es uns geht und wie unser tag war, woraufhin wir ihm gleich mal vorgeheult haben, dass das jetzt unser letztes Mal einkaufen im Kerikeri NewWorld wird und er meinte sehr tröstend, dass es davon ja noch ein paar andere in Neuseeland gibt. Naja wir sind dann noch zu einem Obst und Gemüseladen gefahren und haben Bananen bekommen. Dann hat Maike sich noch ihren Arm in unserer Tür eingeklemmt und beim Bügeln ein bischen den Finger verbrannt. Dann war in dem Bügeleisen, dass wir nehmen wollten natürlich erst mal ein ganzes Ameisennest drinnen, und alle Ameisen sind raus gekommen als wir es angemacht haben. Beim nächsten Bügeleisen war dann keine Ameise mehr drinnen, aber wie gesagt, kam da dann die Verbrennung dazu. Dann haben wir uns natürlich auch noch irgendwo Läuse eingefangen und da sind immer noch lebende auf unserem Kopf. Und da haben wir uns entschieden, noch einen Tag Lausbekämpfung zu machen und dann morgen hoffentlich Lausfrei in den Van zu steigen.
So das war es erst mal von uns, wir hoffen, dass wir euch dann innerhalb der nächsten Tage auf dem laufenden halten können, mal sehen, wo wir die nächste billige Internetmöglichkeit finden.
liebe Grüße

Freitag, 2. Januar 2009

Silvester und Abfahrt


Halli hallo, diesmal die wahrscheinlich letzte Meldung aus dem Kerikeri Farm Hostel. Wir hatten ein tolles New Year und sind im wahrsten Sinne des Wortes in das neue Jahr gesprungen. Für alle zusammen ging es genau 0 Uhr in den Pool. Es war wärmer als gedacht und hat richtig Spass gemacht. Vorher wurde gegrillt und Bowle getrunken, bischen getanzt und gesungen. Nach Mitternacht waren aber alle eher damit beschäftigt nach Hause zu telefonieren und dann so gegen 2 uhr sind die meisten auch schon ins Bett. War halt nich so die grosse Party. Feuerwerk gab es gar nicht, vor allem aber auch, weil es einfach auch gar nichts zu kaufen gab. Zumindest nich da wo wir geguckt haben. Ja das war im Prinzip schon unser Silvester. Am nächsten Tag sind dann alle so gegen 12 uhr Mittags auf gestanden und wir haben einen deutschen Radiosender an gemacht und mit euch die letzten Sekunden eures Jahres runter gezählt. Bei allen kam etwas Wehmut auf, aber die war schon bald vergessen, weil es hier am 1.01.09 ein richtig heisser tag war. Also sind die meisten noch ma an den Strand und ab ins Meer. Marit ist mit Mayumi da geblieben und ist nur mal in den Pool (Kopfschmerzen =) ). Gestern und heute haben wir dann noch mal ein bischen gearbeitet und morgen ist schon unsere letzte Nacht hier. Wir sind beide ganz schön traurig, diesen tollen und idylischen Ort zu verlassen, der für uns fast ein zweites zu hause geworden ist. Aber der Rest Neuseelands ruft nach uns und wir müssen endlich mal los. Wir werden versuchen immer schön Berichte zu erstatten. Jetzt gibt es ja auch hoffentlich immer tolle neue Sachen zu erzählen. Also seid gespannt und lest fleissig weiter. Wir hoffen ihr hattet alle ein schönes Neujahrsfest und geniesst 2009. Bis demnächst.
liebe Grüße
Maraike